Bengal
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Bengal braun getupft
Millwood Epitimee
Züchter: Jean Mill, Gründerin der Bengal-Rasse, Millwood cattery, Kalifornien, USA
Bengal braun getupft
Millwood Bongoboy of Savannicas
Züchter: Jean Mill, Millwood cattery, Kalifornien, USA
Besitzer: Monika Binder, Savannica's cattery, Remlingen, Deutschland
 

Farben und Zeichnung der Bengal

Es gibt zwei Muster bei der Bengal:

  • Getupft
    Die Tupfen sind ziemlich groß, verteilen sich zufällig ohne irgendeine Systematik über den ganzen Körper, auf den Schultern und die Beine hinab. Die Punkte dürfen nicht in vertikalen Reihen angeordnet sein, da sie sonst dem Mackerel-Muster (=getigert) zu sehr ähnlich sehen würden, was man nicht haben will. Wenn die Punkte wie große "Rosetten" aussehen, so wie man sie bei den Leopard-Katzen findet, ist dies sehr willkommen, aber nicht im Standard vorgeschrieben. Diese Rosetten haben dann verschiedene Farbschattierungen. Der Bauch muss getupft sein. Durchgehende Streifen oder geschlossene Ringe sind nicht erlaubt, d.h. sie müssen unterbrochen sein. Sogar die Halsketten sind unterbrochen, die Ringe auf den Unterschenkeln sind nicht geschlossen.
  • Marmoriert
    Das Muster stammt vom klassischen Tabby-Muster ab, das Muster selbst ist jedoch in horizontaler Richtung angeordnet und soll sich auch in dieser Richtung weiter fortsetzen, das Muster soll in keinem Fall an die "Bullaugen" des klassischen Tabby-Musters erinnern. Die Markierungen selbst sind relativ groß und besitzen meist drei Farbschattierungen, das Innere eines solchen Musterteiles (= einer großen Rosette) hat einen wärmeren Farbton als die hellere Grundfarbe und wird von einer sehr intensiven dunklen Farbe eingerahmt. Auch bei diesem Muster müssen die Streifen auf den Beinen und die Halsketten unterbrochen sein und dürfen nicht geschlossen sein.
Bengal braun marmoriert
Trollspotting Sixpence
Züchter: Annette Lerche Trolle, Trollspotting cattery, Dänemark
 

Die oben erwähnten Zeichnungen gibt es in vier verschieden Farbvarianten:

  • Braun, manchmal auch "Tawny" genannt
    getupft und marmoriert
    Die Farbe der Zeichnung ist ein sehr dunkles Braun, während die Grundfarbe, auf der das Muster sitzt, goldgelb ist (Das Gelb muss sehr intensiv sein, einen warmen Ton haben, der bis ins Orange übergeht.).
  • Seal Lynx point
    getupft und marmoriert
    Die Farbe des Musters ist ein sehr dunkles Braun ("seal" genannt), während die Grundfarbe, auf der das Muster sitzt, fast weiß ist. Beachten Sie: Die Augenfarbe ist blau (dies kommt daher, dass diese Farbvariante zwei Siam-Gene besitzt).
    Diese Bengal werden auch als Snow Bengal bezeichnet.
  • Seal Sepia
    getupft und marmoriert
    Die Farbe der Zeichnung ist dieselbe, die Grundfarbe ebenso. Die Farbe der Zeichung hat jedoch einen weicheren Farbton, und die Grundfarbe kann auch elfenbeinfarbig sein. Beachten Sie: Die Augenfarbe kann gold oder grün sein. Diese Farbvariante besitzt zwei Burma-Gene.
    Diese Bengal werden auch als Snow Bengal bezeichnet.
  • Seal Mink
    getupft und marmoriert
    Der Ausdruck "mink" kommt von den Tonkinesen. Diese Farbvarianten besitzen ein Siam-Gen und ein Burma-Gen. Die Augenfarbe ist aquamarin bis grün. Die Farbe der Zeichnung besitzt einen weicheren Farbton, die Grundfarbe ist eher elfenbeinfarbig.
    Diese Bengal werden auch als Snow Bengal bezeichnet.
  • Anmerkungen: Sind Seal-Sepia- und Seal-Mink-Farbvarianten erwachsen, ist es fast unmöglich, einen Unterschied zwischen beiden zu sehen. Man kann dies nur anhand ihrer Stammbäume entscheiden.
Snow Bengal Lynx point
CH Lopend Vuur Sneeuwwitje
Züchter: Lopend Vuur cattery, Niederlande
Besitzer: Annette Lerche Trolle, Trollspotting cattery, Dänemark
 

Sie finden sehr gute Artikel zu den Bengal, wie sie gezüchtet werden, wie es mit den Farbvarianten und deren Vererbung steht, auf folgenden Webseiten:

 

Eurocatfancy

Standard AACE
Standard ACFA
Standard ACF
Standard CCA
Standard CCCA
Standard CFF
Standard FIFe
Standard GCCF
(Sie müssen das Buch kaufen.)
Standard LOOF
Standard NZCF
Standard SACC
Standard TICA
Standard WCF
 
[Was ist eine Asiatische Leopard-Katze ?]
  [TIBCS]
  [TIBBA]
 
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Rasseprofil

Die Bengal ist eine jüngere Rasse unter den "Hauskatzen", sie ist sehr bekannt, weil sie ein auffallendes Muster besitzt und wie eine "Wildkatze" aussieht.

Der Kopf ist im Vergleich zum Körper eher klein, das längere Profil ist fast gerade und setzt sich bis zur Stirn fort, die in einen längeren Oberkopf übergeht. Die Nase ist auffallend breit und gerade, die Wangenknochen sind hoch angesetzt und sehr ausgeprägt. Die Augen sind groß und haben eine ovale Form. Die Ohren sind klein und sind an der äußeren Kante des Schädels angesetzt, sie sind breit am Ansatz. Und man sieht auf ihrer Rückseite ganz deutlich den typischen "Wildfleck" (Ocelli genannt), sodass man glaubt, diese Wildflecken wären die Augen, wenn die Katze schläft, und man fühlt sich dadurch immer von der Katze beobachtet. Die Schnurrhaarkissen sind groß und ausgeprägt.

Der Körper ist relativ lang, sehr schwer und besitzt eine außerordentlich ausgeprägte Muskulatur. Die Schultern sind sehr ausgeprägt, und die Hinterbeine recht muskulös. Dadurch erinnert uns der Körper an den typischen Gang der Wildkatzen. Die Beine sind athletisch und mittellang, und besitzen große Pfoten.
Der Schwanz ist mittellang und wird meist unten getragen, was den langen Körper noch unterstreicht.

Der auffallendste Teil der Bengal ist ihr Fell und die Zeichnung.
Das Fell ist sehr weich und kurz, es zeigt ein Glitzern und Schimmern, so als würde pures Gold über das Fell rieseln. Die Zeichnung hat einen extremen Kontrast und hebt sich sehr deutlich von der Grundfarbe ab. Die meisten Hauskatzen haben Ticking in ihrer Tabby-Zeichnung, die Bengal jedoch nicht, dadurch wird der Kontrast zwischen dem Muster und der Grundfarbe noch mehr verstärkt. Die Streifen und Markierungen im Gesicht zeigen all das, was bei den Wildkatzen so charakteristisch ist. Die Zeichnung selbst besitzt verschiedene Farbschattierungen. Die Kehle und der Bauch sollen fast weiß sein, so wie es bei den wilden Leopard-Katzen der Fall ist.

 

Ursprung

Die Rasse ist aus einer Kreuzung zwischen einer Asiatischen Leopard-Katze (Felis Bengalensis) und einer gestromten Hauskatze entstanden. Die Gründerin dieser neuen Rasse war Mrs. Jean Mill (Millwood-Zwinger), die in den frühen 80-ger Jahren mit diesem Zuchtprogramm begann. Zu Beginn dieses Zuchtprogrammes wurden auch Ägyptische Mau-Katzen und Burmakatzen eingekreuzt. In letzter Zeit kreuzen die Züchter jedoch wieder Asiatische Leopard-Katzen ein, und haben mit dem Einkreuzen der Maus und Burmakatzen aufgehört. Denn diese Hybriden, die aus diesen Kreuzungen entstanden, besaßen nicht diesen Ausdruck einer Wildkatze, den man haben wollte, und besaßen auch nicht diesen extremen Kontrast und diese beeindruckende Farbe. Die neue Rasse wurde 1986 von der TICA zuerst anerkannt. Die Rasse wurde ungemein populär. Eine der jüngeren Anerkennungen, die die Rasse erhielt, war die von der FIFe 1999.

Bitte bedenken Sie:
Wenn Sie eine Bengal als Hauskatze haben wollen, dann sind die F-1, F-2 und F-3-Generation nicht dafür geeignet.
F ... bedeutet Filial-Generation.
Die Generationen F-1 bis F-3 werden auch als Stammkatzen bezeichnet, und sie sind nur für sehr erfahrene Züchter geeignet, jedoch nicht als Hauskatze.
Ab der F-4-Generation und höher ist die Bengal eine genauso liebe Hauskatze wie jede andere Hauskatze.

 

Temperament

Bengal sind aktive und sehr auf den Menschen bezogene Katzen. Bengal können sehr hoch springen, daher müssen Sie für ausreichende Möglichkeiten sorgen, dass die Katze sich auslaufen und klettern kann. Das Wasser übt eine ganz besondere Anziehungskraft auf diese Katzen aus. Die Katzen sind sprechende Katzen, ihre Stimme ist jedoch weder aufdringlich noch besonders laut.
Bengal kümmern sich um Alles, was um sie vorgeht, und wollen Alles wissen, was Sie auch immer tun.
Sie brauchen Ihre Gesellschaft sehr, eine Bengal allein ist nur eine halbe Bengal. Sie können sehr leicht mit anderen Haustieren zusammen gehalten werden, da sie keinen dominanten Charakter haben und sich leicht und schnell an ihre Umgebung anpassen.
Bengal können sehr geschäftig sein und können stundenlang spielen.

 

Pflege

Bengal haben ein sehr pflegeleichtes Fell, keine Knoten oder fettiges Haar. Wenn sie von Zeit zu Zeit gebürstet werden, wird das Fell um so mehr schimmern und glänzen.

 
 

 
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