Burma
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Burma lilac
Tsunami Cheesecake
Besitzer: Gisela Jansen, ChitPaDe cattery, Deutschland
 
Burma gibt es in verschiedenen Farben:
  • braun (im Englischen "sable" genannt), blau, chocolate und lilac
  • rot, creme und schildpatt

Anmerkungen:

  • Bei einigen Organisationen sind nur die vier Grundfarben anerkannt, wie z.B. bei ACFA, CCA, CFA.
  • Die Bezeichnung der Farben ist von Organisation zu Organisation verschieden:
    Braun wird manchmal als Sable bezeichnet,
    für Chocolate findet man champagnerfarben, und für Lilac findet man platinfarben.
  • Silberne Burma und Burma mit Tabby-Zeichnung sind bei den meisten Organisationen nicht anerkannt. Siehe Asian.
  • Auch der Standard ist von Organisation zu Organisation verschieden. Während bei einigen Organisationen, wie ACF, FIFe ein fremdländisches Aussehen erwünscht ist (der obere Augenrand sollte fast gerade sein, der untere ist rund), sollen die Augen bei CCA, CFA rund sein und einen lieblichen Ausdruck haben.
Burma braun
Tessa vom Silvan
Züchter: Silvia Röll-Becker, vom Silvan cattery, Friedewald, Deutschland
 

Was sind Amerikanische Burmesen?

Wie Sie gesehen haben, gibt es Amerikanische und Europäische (Englisch, Foreign sind gleichbedeutend) Burma.

Amerikanische Burma haben ein kürzeren Kopf, von der Seite betrachtet, einen sehr ausgeprägten Break am Ansatz der Nase. Vor allem die Augen sind verschieden, sie sind groß und rund und geben dem Gesicht einen lieblichen Ausdruck.
Meist sind bei den Amerikanischen Burma nur die 4 Grundfarben, braun, blau, chocolate und lilac anerkannt.

Bei Europäischen Burma ist der Kopf länger. Die Augen geben dem Gesicht einen fremdländischen Ausdruck.
Es sind hier auch die Farben rot/creme und auch alle schildpatt Farben anerkannt.

 

Literatur

Sie finden die Geschichte ausführlich und mit vielen Bildern auf:
The Burmese Cat Club (GCCF), gegründet 1955.

Eurocatfancy

Standard AACE
Standard ACF
Standard ACFA
Standard CCA
Sie finden hier: Burmese (amerikanischer Typ) und Foreign Burmese (europäischer Typ)
Standard CCCA
Sie finden hier: American Burmese (amerikanischer Typ) und Burmese (europäischer Typ)
Standard CFA
Sie finden hier: Burmese (amerikanischer Typ) und European Burmese (europäischer Typ)
Standard CFF
Sie finden hier Burmese (amerikanischer Typ) und Foreign Burmese (europäischer Typ).
Standard FIFe
Standard GCCF
(Sie müssen das Buch kaufen.)
Standard LOOF
Sie finden hier: Burmese Americain und Burmese Européen
Standard NZCF
Standard SACC
Standard TICA
Standard WCF
 
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Rasseprofil

Die Burma ist mittelgroß, besitzt eine außergewöhnlich feste und harte Muskulatur und vermittelt einen fremdländischen Eindruck.

Der Kopf hat die Form eines abgerundeten Keiles, im Profil gesehen ist er relativ kurz, von vorne gesehen, bemerkt man sofort die hohen und sehr ausgeprägten Backenknochen. Die Schnauze ist sehr gut erkennbar, der Kiefer ist breit. Die Nase ist nicht allzu lang und besitzt einen "Break" zwischen den beiden Augen.
Die Ohren sind mittelgroß und sitzen am äußeren Rand des sehr schön gerundeten Schädels.
Die Augen geben der Katze einen fremdartigen Ausdruck.

Der Körper ist mittel, sehr kompakt und ziemlich schwer. Die Muskulatur ist ausgeprägt und hart. Die Brust ist breit, sodass man den Eindruck gewinnt, die Katze steht auf leicht gebogenen "O-Beinen". Die Beine selbst sind gerade, mittellang und elegant mit kleinen ovalen Pfoten.
Der Schwanz verjüngt sich fast nicht und endet in einer runden Spitze.

Das Fell ist sehr kurz, liegt sehr eng am Körper an, fühlt sich so glatt wie Satin an. Die einzelnen Haare sind sehr dünn und fein, und die Katze besitzt fast keine Unterwolle.

 

Ursprung

Der Überlieferung nach soll es die Burma schon viele Jahrhunderte in Burma, Thailand und Malaysia geben, wo sie in den Tempeln leben. Sie wurden aus diesen Ländern gemeinsam mit den Siam importiert. Das alte Buch "Cat Book of Poems" von 1350, das im Kunsthistorischen Museum der Universität in Bangkok aufbewahrt wird, zeigt eine kleine braune Katze mit goldenen Augen.

Smut Khoi
Die zweite Katze Wilat (Beauty) und
dritte Katze Thong Daeng (Copper) - Burma oder Tonkanese

Aus:
Smud Khoi of Cats (auch als Smut Khoi geschrieben), eine Kopie dieses Skripts, welche zwischen 1868-1910 von einem Mönch, namens Somdej Phra Buddhacharn Buddhasarmahathera, im Auftrag von König Rama V (Phra Chula Chomklao Chaoyuhua, geboren 20.09.1853, gestorben 23.10.1910, Regierungszeit: 1.10.1868 - 1910), geschrieben und gemalt wurde. 1)

Noch heute kann man die Burma frei lebend in den Tempeln finden.
Die Burmakatze wurde auch wegen ihrer auffallenden Augenbrauen als Tempelwächterin bezeichnet. Im späten 18. Jahrhundert kamen die ersten Burmakatzen nach England und wurden als chocolate Siamesen bezeichnet. Die Rasse war nicht so beliebt und begann allmählich in England und Europa auszusterben.
Wong Mau Die ersten Burmakatzen wurden 1930 in den US importiert, und Dr. Joseph G. Thompson, der in San Francisco lebte, erhielt die erste Burma. Er war ein ehemaliger Arzt der US-Marine und interessierte sich sehr für den fernen Osten. Dr. Thompson nannte die Katze Wong Mau und dachte, eine neue Rasse mit Malayischem Typ erhalten zu haben. Tatsächlich war die Katze ein so genannter Hybride - eine Mischung aus Burma und Siam (man kann sie als Vorfahre der Tonkanesen betrachten).
Bild mit freundlicher Genehmigung von:
Purebred Burmese Cats Alliance

Dr. Thompson tat sich mit zwei bekannten Züchtern zusammen, Virginia Cobb (Newton cattery) und Billie Gerst (Gerstdale cattery) und Dr. Clyde E. Keeler. Diese vier Züchter bauten ein Zuchtprogramm für eine Experimentalzucht auf. Da sie dachten, die Siam wäre wegen ihrer Erscheinung am nächsten mit der Burma verwandt, wurden Siam im Zuchtprogramm verwendet. Nach zwei Generationen erhielten sie Jungtiere, die drei verschiedene Farbvarianten aufwiesen: einige sahen wie die Siam aus, einige sahen wie Wong Mau aus (sie hatten eine mittelbraune Farbe und besaßen Points), und einige hatten eine sehr dunkle schokoladefarbene braune Farbe. Genau diese wurden für die Zucht genommen, und es wurde ein Zuchtprogramm mit dem Ziel installiert, sich auf die genetischen Merkmale zu konzentrieren, die dieses Aussehen (=Phänotyp) hervorriefen.
Dabei fanden die vier heraus, dass diese dunkelbraunen Katzen wieder dunkelbraune Katzen produzierten, während die mittelbraun gefärbten Katzen, die wie Wong Mau aussahen, Jungtiere in drei verschiedenen Farbvarianten produzierten. Damit galt die Theorie, dass Wong Mau der erste Tonkanese war, als erwiesen. Die Ergebnisse dieser Experimentalzucht wurden von den vier Züchtern im Journal für Vererbungslehre im April 1943,  veröffentlicht, und zwar unter dem Titel "Genetics of the Burmese Cat".
Die Burmakatze wurde 1936 beim CFA registriert. Die Registrierung wurde von 1947 bis 1953 ausgesetzt, da der CFA diese Kreuzungen mit den Siam nicht wollte. 1957 wurde die Rasse vom CFA anerkannt, sodass sie auch Championtitel erringen konnte.
1952 wurde die Burma von GCCF anerkannt.

 

Temperament

Die Katze ist verspielt, ein Energiebündel, wie ein Akrobat und extrem intelligent. Die Burma ist die extrovertierte Katze in der Katzenwelt. Burma werden niemals erwachsen! Sie spielen für ihr Leben lang gern. Sie lieben die Menschen und passen sich den Bedürfnissen ihrer Besitzer sehr gut an. Sie sitzen gerne am Schoß, um mit Ihnen fernzusehen, sie müssen sich unbedingt neben ihrem Kopf auf dem Kopfkissen niederlassen, auch wenn sie bereits schlafen wollen, und bestehen darauf, unter ihre Bettdecke zu schlüpfen. Wenn Sie einmal mit der Burmakatze vertraut sind, werden Sie ihr Leben lang eine Vorliebe für diese Rasse haben.

 

Pflege

Das Fell der Burma ist sehr glatt und seidig, und braucht eher wenig Pflege. Einmal wöchentlich bürsten sollte ausreichen, damit ihr Fell schön glänzend bleibt.

 
 
1) Bilder mit freundlicher Genehmigung von Henk Keers, Siau Tsj'oe cattery, Niederlande
nach einem Manuskript im Besitz von Debbie Howard
 

 
 
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