Die Himalayan des modernen Typs ist
mittelgroß bis groß, der Körper ist kurz (cobby genannt). Die Beine
sind kurz und stämmig. Der Knochenbau ist ziemlich kräftig.
Der Kopf muss rund sein (auch im Profil gesehen), der Schädel ist
breit, mit einer gut gerundeten Stirn und einem gut gerundeten
Oberkopf.
Die Ohren sind klein und eher tief angesetzt.
Um eine detaillierte Beschreibung des Körpers und
Kopfes zu lesen, sehen Sie bitte bei der Perserkatze nach.
Die Fellfarbe ist verschieden, die Himalayan hat
Siamabzeichen, i.e. sie hat Points:
Das Gesicht, die Ohren, die Beine und der Schwanz sind mit Farbe
gefärbt, der Körper ist fast weiß. Die Farbe des Körpers hat meist
einen sehr leichten Farbton in der Farbe der Points, sie kann
dunkler schattiert sein, wenn die Katze älter wird. |
Ursprung
Die Himalayan, oft als Colourpoint bezeichnet, früher bis 1950
auch Khmer genannt, ist eine vom Menschen geschaffenen Rasse, die
aus einer Rassenkreuzung zwischen Siam und Langhaarkatzen stammt,
die der schwedischer Genetiker K. Tjebbes 1924
durchgeführt hatte. Dieses Zuchtprogramm wurde 1931 in Nordamerika
weiterentwickelt, wo schwarze Perser mit Siam gekreuzt wurden,
woraus die erste langhaarige Pointkatze 1936 geboren wurde, nämlich
Newton's Debutante.
1931 begannen Virginia Cobb (Newton Cattery) und Dr. Clyde Keeler
(Harvard Medical School) ein Experimentalzuchtprogramm, um die
Vererbung herauszufinden, die bei Colourpoint Langhaar involviert
war. Sie kreuzten schwarze Perser mit Siam, und erhielten schwarze
Kurzhaarkatzen, die sie miteinander kreuzten. Das Ergebnis war "Newton's Debutante",
1936, sie
veröffentlichten auch einen Artikel in der Zeitschrift American Journal of Heredity,
der die genaue "Formel" beschrieb, nach der Debutante gezüchtet
wurde.
Siamese-Persian Cats, Clyde E. Kyler, Virginia Cobb, Journal of
Heredity, v. 27, No. 9, Sept. 1936
Crosses with Siamese Cats, K. Tjebbes, Journal of Genetics, V. 14, p.
335, 1924 In den 1950-ger Jahren fand Brian Stirling-Webb (Briarry cattery) eine
Colourpoint Langhaar Straßenkatze, die "Bubastis Georgina"
genannt wurde.
Angeregt durch ihr Aussehen, begannen er und Mrs. S.M.
Harding (Mingchiu cattery) diese Varietät weiter zu entwickeln.
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| Briarry Gohar
von Brian Stirling-Webb |
1955 wurde die Rasse vom GCCF als Colourpoint anerkannt, und zwar
als Farbgruppe innerhalb der Perser. Die Zucht von Himalayan mit Stammbaum begann in den USA 1950.
In den 1950-ger Jahren begann Ben Borrett (Chestermere cattery), ein
Rancher und Richter für Rinder in Southern Alberta, Canada, ein
ähnliches Zuchtprogramm, um langhaarige Colourpoint zu züchten. Er
und seine Frau Ann importierten einige Colourpoint Langhaarkatzen
von Brian Stirling-Webb (Briarry
cattery). 1957 stellten sie zwei der aus dem Briarry-Zwinger
importierten Katzen auf einer ACFA-Ausstellung in Calgary aus. Sie
wurden vom ACFA gebeten, den Rassestandard für die Himalayan zu
erstellen.
Marguerita Goforth, eine kalifornische Künsterlin und
Katzenzüchterin (Goforth
cattery), begann ihr Zuchtprogramm mit der Katze einer befreundeten
Familie, die die Katze in San Diego von der Humane Society erhalten
hatte. Diese Katze war eine Langhaarkatze mit sealfarbenen Points
und hieß "Princess Himalayan Hope". Mrs Goforth verwendete
den Standard der Borretts. 1957
wurde die Himalayan vom CFA zuerst als eigene Rasse anerkannt und
der Standard verwendet, den Mrs. Goforth erstellt hatte. 1984 führte
der CFA die Himalayan mit den Persern zu einer Rasse zusammen. 1971 hatte Mrs. Graziani (Jubilee cattery) Canada, die Himalayan und
silberne Perser züchtete, eine ungewollte Verpaarung zwischen einer
Himalayan und einer silbernen Katze. Sie behielt ein Jungtier aus
dieser Verpaarung und kreuzte es auf eine Himalayan zurück. Aus
dieser Verpaarung entstand die erste Lynxpoint-Katze (tabby point) -
"Jubilee's Daneena", die ein Jahr später ausgestellt
wurde.
1975 entdeckte Carolyn Baker (Sandypaws cattery), Florida, eine
Überraschung in einem Wurf einer schildpattfarbenen CPC (Colourpoint-Trägerin),
als nämlich aus diesem Wurf eine seal point Katze (Pershima
Daffodil) eine Geisterzeichnung, wie Mrs. Baker die Streifen nannte,
zu entwickeln begann. Nichts desto trotz verschwanden die Streifen
nicht, wie erwartet, als die Katze heranwuchs, sondern wurden immer
mehr ausgeprägt.
1982 wurden tabby point Colourpoint (seal und blue tabby point) vom CFA
anerkannt. |