Himalayan - Colourpoint
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Himalayan blue tabbypoint
Thueringen's Blue Moon
Züchter: Kathrin & John Kobe,
Thueringen's cattery, Deutschland
 
Die Farbe ist auf bestimmte Körperteile beschränkt:
Im Gesicht befindet sich die so genannte Maske, Ohren, Beine und Schwanz sind mit Farbe gefärbt, der Körper ist fast weiß.
Die Augenfarbe ist immer blau.

Die farbigen Bereiche können auch Streifen haben (tabby point), manchmal werden diese Katzen auch Lynxpoint genannt.

Persian Colourpoint (Himalayan) seal point
Ayser's Moonlight Serenade
Züchter: Maarit Lindholm, Finnland
 
Die anerkannten Farben sind von Organisation zu Organisation verschieden.
Meist sind folgende Farben anerkannt:
 
  • seal point
die Points sind dunkelbraun
  • blue point
die Point sind graublau
  • chocolate point
die Points sind milchschokoladefarben
  • lilac point
    Man liest hier auch frost point.
die Points sind taubengrau mit einem leichten rosa Farbton
  • red point
die Points sind dunkelorange
  • cream point
die Points sind cremefarben
  • tortie point
die Points sind in Seal und Orange gefleckt
  • blue-cream point
    oder blue tortie point
die Points sind in Blaugrau und Creme gefleckt
  • chocolate tortie point
die Points sind in Chocolate und Orange gefleckt
  • lilac tortie point
die Points sind in Lilac und Creme gefleckt

Himalayan tortiepoint

Uno Painted Up Her Face of Thueringen
Besitzer: Kathrin & John Kobe,
Thueringen's cattery, Deutschland

 
  • Die farbigen Bereiche können auch mit Streifen sein:
    tabby point.
    Manchmal wird tabby point auch lynx-point genannt.
 
In einigen Organisationen sind auch folgende Farben anerkannt:
  • cinnamon point
die Points sind zimtfarben
  • fawn point
die Points sind in einem dumpfen Beige gefärbt
  • cinnamon tortie point
die Points sind in Cinnamon und Orange gefleckt
  • fawn tortie point
die Points sind in Fawn und Creme gefleckt
  • Und alle diese Farben sind - natürlich - auch in diesen Organisationen als tabby point anerkannt.
  • Bei einigen Organisationen sind auch silver point anerkannt: smoke point und silver tabby point.
 

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Standard AACE
Standard ACFA
Standard CCA
Standard CFF
Standard TICA
Standard WCF
 Himalayan werden hier als Colourpoint bezeichnet und sind bei den Persern eingereiht.
 
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Rasseprofil

Himalayan werden auch Colourpoint genannt.

Die Himalayan des modernen Typs ist mittelgroß bis groß, der Körper ist kurz (cobby genannt). Die Beine sind kurz und stämmig. Der Knochenbau ist ziemlich kräftig.
Der Kopf muss rund sein (auch im Profil gesehen), der Schädel ist breit, mit einer gut gerundeten Stirn und einem gut gerundeten Oberkopf.
Die Ohren sind klein und eher tief angesetzt.

Um eine detaillierte Beschreibung des Körpers und Kopfes zu lesen, sehen Sie bitte bei der Perserkatze nach.

Die Fellfarbe ist verschieden, die Himalayan hat Siamabzeichen, i.e. sie hat Points:
Das Gesicht, die Ohren, die Beine und der Schwanz sind mit Farbe gefärbt, der Körper ist fast weiß. Die Farbe des Körpers hat meist einen sehr leichten Farbton in der Farbe der Points, sie kann dunkler schattiert sein, wenn die Katze älter wird.

 

Ursprung

Die Himalayan, oft als Colourpoint bezeichnet, früher bis 1950 auch Khmer genannt, ist eine vom Menschen geschaffenen Rasse, die aus einer Rassenkreuzung zwischen Siam und Langhaarkatzen stammt, die der schwedischer Genetiker K. Tjebbes 1924 durchgeführt hatte. Dieses Zuchtprogramm wurde 1931 in Nordamerika weiterentwickelt, wo schwarze Perser mit Siam gekreuzt wurden, woraus die erste langhaarige Pointkatze 1936 geboren wurde, nämlich Newton's Debutante.
1931 begannen Virginia Cobb (Newton Cattery) und Dr. Clyde Keeler (Harvard Medical School) ein Experimentalzuchtprogramm, um die Vererbung herauszufinden, die bei Colourpoint Langhaar involviert war. Sie kreuzten schwarze Perser mit Siam, und erhielten schwarze Kurzhaarkatzen, die sie miteinander kreuzten. Das Ergebnis war "Newton's Debutante", 1936, sie veröffentlichten auch einen Artikel in der Zeitschrift American Journal of Heredity, der die genaue "Formel" beschrieb, nach der Debutante gezüchtet wurde.
Siamese-Persian Cats, Clyde E. Kyler, Virginia Cobb, Journal of Heredity, v. 27, No. 9, Sept. 1936
Crosses with Siamese Cats, K. Tjebbes, Journal of Genetics, V. 14, p. 335, 1924

In den 1950-ger Jahren fand Brian Stirling-Webb (Briarry cattery) eine Colourpoint Langhaar Straßenkatze, die "Bubastis Georgina" genannt wurde.
Angeregt durch ihr Aussehen, begannen er und Mrs. S.M. Harding (Mingchiu cattery) diese Varietät weiter zu entwickeln.

1955: Colorpoint
Briarry Gohar von Brian Stirling-Webb

1955 wurde die Rasse vom GCCF als Colourpoint anerkannt, und zwar als Farbgruppe innerhalb der Perser.

Die Zucht von Himalayan mit Stammbaum begann in den USA 1950.
In den 1950-ger Jahren begann Ben Borrett (Chestermere cattery), ein Rancher und Richter für Rinder in Southern Alberta, Canada, ein ähnliches Zuchtprogramm, um langhaarige Colourpoint zu züchten. Er und seine Frau Ann importierten einige Colourpoint Langhaarkatzen von Brian Stirling-Webb (Briarry cattery). 1957 stellten sie zwei der aus dem Briarry-Zwinger importierten Katzen auf einer ACFA-Ausstellung in Calgary aus. Sie wurden vom ACFA gebeten, den Rassestandard für die Himalayan zu erstellen.
Marguerita Goforth, eine kalifornische Künsterlin und Katzenzüchterin (Goforth cattery), begann ihr Zuchtprogramm mit der Katze einer befreundeten Familie, die die Katze in San Diego von der Humane Society erhalten hatte. Diese Katze war eine Langhaarkatze mit sealfarbenen Points und hieß "Princess Himalayan Hope". Mrs Goforth verwendete den Standard der Borretts.

1957 wurde die Himalayan vom CFA zuerst als eigene Rasse anerkannt und der Standard verwendet, den Mrs. Goforth erstellt hatte. 1984 führte der CFA die Himalayan mit den Persern zu einer Rasse zusammen.

1971 hatte Mrs. Graziani (Jubilee cattery) Canada, die Himalayan und silberne Perser züchtete, eine ungewollte Verpaarung zwischen einer Himalayan und einer silbernen Katze. Sie behielt ein Jungtier aus dieser Verpaarung und kreuzte es auf eine Himalayan zurück. Aus dieser Verpaarung entstand die erste Lynxpoint-Katze (tabby point) - "Jubilee's Daneena", die ein Jahr später ausgestellt wurde.
1975 entdeckte Carolyn Baker (Sandypaws cattery), Florida, eine Überraschung in einem Wurf einer schildpattfarbenen CPC (Colourpoint-Trägerin), als nämlich aus diesem Wurf eine seal point Katze (Pershima Daffodil) eine Geisterzeichnung, wie Mrs. Baker die Streifen nannte, zu entwickeln begann. Nichts desto trotz verschwanden die Streifen nicht, wie erwartet, als die Katze heranwuchs, sondern wurden immer mehr ausgeprägt.
1982 wurden tabby point Colourpoint (seal und blue tabby point) vom CFA anerkannt.

 

Temperament

Die Himalayan ist eine sprechende Katze, sehr sanft und besitzt eine liebe Persönlichkeit. Die Katze ist sehr auf den Menschen bezogen.  Sie verbindet den Charakter der Perserkatze und der Siamkatze, sie ist sehr wachsam, ist aber trotzdem nicht wirklich in Eile.

 

Pflege

Himalayan haben ein dickes wolliges Unterfell, was leider auch mit Knoten einhergeht. Sie müssen regelmäßig gekämmt und gebürstet werden, damit ihr Fell nicht verfilzt oder Knoten hat. Sie benötigen täglich Pflege. Wenn sie nicht genügend Zeit für diese Pflege haben, sollten Sie keinesfalls in Betracht ziehen, eine Himalayan zu erwerben. Sie müssen regelmäßig gebadet werden, damit ihr eindruckvolles und wunderschönes Fell seinen Glanz behält.

 
 

 
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