|
|
|
Int.Ch. Herkules von Scarrabäus
Besitzer:
Elmridge Cats cattery, U.K.
Züchter: Rene & Sylvia Hodel-Doppler, Schweiz |
| |
Die Zeichnung der Mau ist einzigartig:
Die Mau ist eine getupfte Katze mit sehr
kräftigen Farben und starkem Kontrast. Die Tupfen folgen keinerlei
Systematik, sie sind zufällig und unregelmäßig über den ganzen Körper
verteilt, die Tupfen haben verschiedene Form und Größe. Die Tupfen
können groß, klein, rund oder oval sein.
Die Beine sind auffallend gestreift, diese Streifen sind
durchbrochen, es dürfen keine geschlossenen Ringe an den Beinen sein.
Die Tupfen reichen bis auf die Oberschenkel. Sogar die Halsketten
sind unterbrochen.
Auch die smoke Mau zeigt Tupfen, wenn man das Fell teilt.
Das Gesicht zeigt die typische Tabbyzeichnung.
Am Schwanz sind Ringe zu sehen, wo auf jedem Ring ein länglicher
Tupfen sitzt, was als "Bürstenstrich" bezeichnet wird.
Es gibt drei Farbvarianten:
- schwarz silber getupft
Die Farbe der Tupfen und der Tabbyzeichnung ist kohlschwarz, die
Grundfarbe ist silberweiß. Der Kontrast zwischen der Zeichnung und
der Grundfarbe ist extrem zu sehen.
- bronzefarben getupft
Die Farbe der Tupfen und der Tabbyzeichnung ist dunkelbraun, die
Grundfarbe ist bronzefarben und hat einen warmen Farbton. Die
Grundfarbe ist entlang der Wirbelsäule am dunklesten, sie wird
allmählich heller an den Flanken, der Bauch selbst hat einen
cremefarbenen oder elfenbeinfarbenen Farbton.
Es ist noch viel Arbeit für die Züchter, um diese bronzefarbene
Grundfarbe tatsächlich zu erhalten und den grauen Farbton und die
graue Unterwolle herauszuzüchten.
Sie finden einen sehr interessanten Artikel über die bronzefarbene
Mau bei:
GEMS' resources.
- smoke
Der Untergrund (= der Ansatz der Haare) ist silberweiß, die Haare
sind an der Spitze schwarz gefärbt (was man "getippt" nennt). Teilt man das Fell, kann
man die Tupfen auf dem silbernen Grund sehen.
Es gibt viele Diskussionen, ob bei Smoke-Katzen überhaupt eine
Tabbyzeichnung möglich ist oder nicht, denn in einigen Theorien
wird Smoke als Non-Agouti-Farbe beschrieben, andere haben andere
Theorien. Man glaubt, dass das Agouti-Gen generell dafür
verantwortlich sei, dass man überhaupt eine Tabbyzeichnung sehen
kann.
|
|
 |
Eurocatfancy
|
 |
Rasseprofil
|
|
Die Egyptian Mau ist eine der ältesten getupften
Hauskatzen. Ihr Aussehen ist das einer aktiven und sehr
farbenprächtigen Katze, die sich immer für Alles in ihrer Umgebung
interessiert. Die Form des Kopfes ist die
eines Keiles, der an den Ecken abgerundet ist und keine kantigen
oder flachen Stellen aufweist. Wenn man den Knopf im Profil
betrachtet, ist er mittellang, und das Profil zeigt eine Kurve, die
zu Augenbrauen hin sanft ansteigt. Wenn man den Kopf von vorne
ansieht, ist die Nase vom Ansatz bis zur Spitze gleich breit, man
kann dadurch zwei parallele Linien entlang der Nase sehen. Der Kopf
soll nicht dreieckig erscheinen. Die Schnauze ist gut zu sehen, sie
soll jedoch nicht spitz wirken, die Katze besitzt auch keine vollen
Wangen.
Die Ohren sind mittelgroß bis groß, sie sind breit am Ansatz und
geben so der Katze einen wachsamen Ausdruck.
Beeindruckend sind die großen Augen, die einen gewissen "erstaunten"
Ausdruck haben und in einem auffallenden Grün, das an Stachelbeeren
erinnert, gefärbt sind.
Der Körper ist mittellang, besitzt eine kräftige
Muskulatur und zeigt eine Bauchfalte zwischen den Hinterbeinen, die
von den Flanken bis zu den Knieen der hinteren Beine reicht.
Die Beine sind mittelhoch, nicht zu kräftig und haben kleine,
zierliche Pfoten. Die Hinterbeine unterstreichen den Eindruck, als
stünde die Katze auf Zehenspitzen, wenn sie entspannt und aufrecht
steht. Dies ist sehr charakteristisch für die Mau.
Der Schwanz ist mittellang, breit und verjüngt sich nur ganz leicht.
Am beeindruckendsten ist das Fell der Mau, das
ein farbenprächtiges und sehr kontrastreiches Tupfenmuster hat. Das
Fell ist bei der smoke Mau anders als bei der silbernen und
bronzefarbenen Mau.
Die smoke Mau besitzt ein dünnes, seidiges Fell, die beiden anderen
Farbvarianten haben ein dichtes, geschmeidiges Fell, wo die
einzelnen Haare getickt sind.
Das Fell ist mittel-kurz, d.h. es ist nicht so kurz, wie man es von
einer Kurzhaarkatze erwarten würde. |
Ursprung
Man nimmt an, die Mau sei die älteste Hauskatze,
sie soll von der afrikanischen Wildkatze abstammen, die Felis Lybica Ocreata
genannt wird und im Hochland Äthiopiens lebte. Der Überlieferung
nach kann die Mau 3000 bis 4000 Jahre zurückverfolgt werden. Die Mau
kam auf den Handelsrouten, die ungefähr um 1500 v.Chr. entstanden,
in das antike Ägypten. Sie wurde als Hauskatze verwendet und bald
wie eine Gottheit verehrt. Das Wort 'Mau' ist das alte ägyptische Wort für
Katze. Die Mau kann man bis in das Zeitalter der Pharaonen
zurückverfolgen. Viele Hieroglyphen, die man auf den Wänden zu den
Gräbern in den Großen Pyramiden gefunden hat, zeigen diese getupfte
Katze.
Ein älteres Dokument aus Frankreich, Marcel Reney's Mes amis les
chats aus dem Jahre 1940 schreibt, dass die Mau bereits vor dem 2.
Weltkrieg in Europa importiert und auf Ausstellungen gezeigt wurde.
Gehen wir zur neueren Geschichte. Demnach brachte die russische
Prinzessin Nathalie Troubetskoy, die in Italien im Exil lebte, ihre
silber getupfte Kätzin, namens Baba (die Stammmutter der heutigen
Maus), 1956 nach New York. Mit Baba und deren Sohn Jojo, einem
bronzefarbenen Kater, und ihrer gemeinsamen Tochter Liza, wieder
eine silber getupfte Kätzin, baute die Prinzessin ihren legendären
Zwinger, namens Fatima auf. Fast alle modernen Maus können bis zu
diesen drei Katzen zurückverfolgt werden.
1980 importierte Mrs. Jean S. Mill (Millwood cattery, berühmt für
ihre Bengal)
aus dem Zoo in Delhi, Indien, Millwood's Toby, einen bronzefarbenen
Kater, und Millwood's Tashi, eine bronzefarbene Kätzin in die USA,
was als "indische" Linie der Mau bekannt wurde.
1990 importierte J. Len Davidson (Grandtrill cattery) weitere vier
Mau aus Ägypten, was als "ägyptische" Linie bekannt wurde.
Die Egyptian Mau wurde 1968 vom CFA anerkannt, und kurz darauf von
der CCA. 1977 wurde die Mau von der TICA anerkannt, und 1994 von der
FIFe. |
Temperament
Die Mau ist außerordentlich intelligent, ihre
Familie ist ihr heilig, und sie ist ihrer Familie gegenüber sehr
loyal und ergeben. Sie ist eine aktive Katze und kann sehr schnell
sein, sie liebt ihr Spielzeug sehr und hat eine sanfte, nicht
besonders laute Stimme. Die Mau ist eine sehr sanfte Katze und
braucht einige Zeit, um sich an Leute zu gewöhnen, die sie nicht
kennt. Die Mau mag es gar nicht, wenn sie mit fest
zusammengehaltenen Hinterbeinen vom Tisch gehoben wird. Die Mau
möchte zu Nichts gezwungen oder gedrängt werden. Es ist besser, sich
der Mau von vorne zu nähern und sie sanft und ruhig zu behandeln,
so, wie sie selbst auch ist. |
Pflege
Obwohl die Mau eine Kurzhaarkatze ist, ist es nur
vorteilhaft, sie regelmäßig zu pflegen. Verwenden Sie dafür einen
feinen Kamm, um altes und totes Haar zu entfernen. Von Zeit zu Zeit
können Sie auch eine weiche Gummibürste verwenden. |
|
|
|
|