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Maine Coon

 
Maine Coon braun (schwarz) klassisch gestromt
Euro. Ch. Cenaidas Top Gun of Coonattack
Besitzer: Heike Kreuzsaler, Coonattack cattery, Niederselters, Deutschland
 
Maine Coon gibt es in fast allen Farben und Mustern, mit Ausnahme der Chocolate- und Cinnamon-Varianten, sowie der Colourpoints.
  • schwarz, blau, rot, creme
  • schildpatt, blaucreme
  • alle Farben mit Tabby-Muster: gestromt, getigert, getupft, getickt
Maine Coon schildpatt getigert
Dorabella of Vingilot
Züchter: Michaela & Ivana Jankú, Vingilot cattery, Prag, Czechische Republik
 
  • alle Farben mit Silber: smoke, shell, shaded, silber tabby
  • alle Farben mit Weiß: bicolour, Harlekin, Van, mit Weiß
Maine Coon blau gestromt bicolour
IC Bat-Sheva Queen of Vingilot
Züchter: Michaela & Ivana Jankú, Vingilot cattery, Prag, Czechische Republik
Maine Coon blaucreme gestromt mit Weiß
CH Cherry Blossom of Vingilot
Züchter: Michaela & Ivana Jankú, Vingilot cattery, Prag, Czechische Republik
 
Es gibt keinen Bezug zwischen der Fellfarbe oder dem Muster und der Augenfarbe.
 

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Standard AACE
Standard ACF
Standard CCA
Standard CCCA
Standard CFA
Standard CFF
Standard FIFe
Standard GCCF
(Sie müssen das Buch kaufen.)
Standard LOOF
Standard SACC
Standard TICA
Standard WCF
 
[Maine Coon & Norweger]
 
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Rasseprofil

Maine Coon sind sehr große Halblanghaar-Katzen. Ihre Erscheinung liegt irgendwo zwischen der halbwilden Hauskatze und dem Racoon (was genetisch unmöglich ist, aber was für den Namen verantwortlich zeichnet).
Sie sind groß, haben einen kräftigen und schweren Knochenbau.
Der Körper bildet gemeinsam mit den Beinen mehr oder weniger ein Rechteck. Der Körper ist sehr muskulös, kräftig und lang, er spiegelt die außergewöhnliche Kraft der Katze wieder. Die Beine sind mittellang und kräftig, sie haben große Pfoten mit Büscheln zwischen den Zehen.
Der Kopf ist breit, er bildet einen fast rechteckigen Keil, die Schnauze ist sehr ausgeprägt und kantig.
Wenn man den Kopf von der Seite betrachtet, so ist der Kopf länger, die breite Nase ist im oberen Teil leicht gebogen.
Die Schnauze (im Englischen auch Box genannt) ist ausgeprägt und kantig, das Kinn ist sehr kräftig.
Die Ohren sind erstaunlich groß, sie sind breit am Ansatz und gut auseinander gesetzt, sie unterstreichen mit ihren langen Luchs ähnlichen Pinseln an ihren Spitzen die wilde Erscheinung der Rasse.
Die Augen sind groß und oval, sie sind leicht schräg zum Ohransatz gestellt. Es gibt keinen Bezug zwischen der Fellfarbe und der Augenfarbe.
Das strähnige Fell ist ungleich lang, es ist kürzer an den Schultern, am Bauch ist es länger, an den Hinterbeinen sind Höschen zu sehen. Die Katze besitzt wenig Unterwolle, das Fell greift sich seidig an.
Der Schwanz ist sehr lang, und sollte, beginnend vom Ansatz, bis zum Nacken reichen, der Schwanz ist buschig.

 

Ursprung

Die Herkunft der Maine Coon ist nicht genau bekannt, einige glauben, dass ihre Vorfahren bei den Norwegischen Waldkatzen zu finden sind, andere Quellen glauben, dass die Rasse von Kreuzungen auf der Insel Maine stammt. Wieder andere Quellen berichten, dass eine Katze auf einem Schiff, gesteuert von einem Kapitän Coon, gekommen sei, dass sie danach entlaufen ist und sich mit den wilden Hauskatzen, die in den Wäldern lebten, gepaart hatte.
Diese Rasse gibt es schon seit langer Zeit. Maine Coon wurden auf den allerersten Ausstellungen ausgestellt, der schwarz-weiße Kater, namens Captain Jenks und im Besitz der Horse Marines, war die erste Maine Coon Katze, die auf den Ausstellungen 1861 in Boston und New York gewonnen hatte.
Mit dem Auftauchen der Perser, mit ihrem luxuriösen und langen Fell, verlor die Maine Coon zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre Popularität. Das Interesse an dieser Rasse erwachte wieder in den 50-ger Jahren und erreichte seinen Höhepunkt in den 70-ger Jahren.
Wo auch immer der Ursprung der Rasse liegen mag, muss man zur Kenntnis nehmen, dass sich Züchter dieser wundervollen Rasse annahmen und sie sehr sorgfältig gezüchtet haben, um die ursprüngliche und "wilde Erscheinung" ihrer halbwilden Vorfahren zu erhalten.

 

Temperament

Kater neigen dazu, von ihren Besitzern ganz und gar Besitz zu ergreifen, sie sind sehr loyal. Weibchen mögen manchmal mürrisch erscheinen, aber dies ist ein Bluff. Sie brummen zwar anfangs vor sich hin, wenn dies jedoch nicht zum Erfolg führt, dann puffen und schmusen sie sehr gerne. Die Weibchen sind ausgezeichnete Mütter, sodass Würfe oft sieben, acht und mehr Kätzchen haben können.
Maine Coon sind sehr intelligent und zeigen auffallendes Interesse für ihre Umgebung. Sie sind einfache und liebenswerte Katzen, man kommt mit ihnen sehr leicht gut aus, sobald sie ihre Mitmenschen besser kennen. Nicht immer wollen sie getragen werden, aber sie wollen ganz nahe bei ihren Leuten sein, sie folgen ihnen von einem Zimmer zum anderen.
Sie sind sehr ruhig, wenn sie jedoch etwas Interessantes sehen, dann stellen sich wie ein Bär auf ihre Hinterbeinen und geben zirpende Laute von sich.
Diese Katzen sind wahrlich sanfte Riesen, sie besitzen einem, und nicht umgekehrt.

 

Pflege

Maine Coon haben sehr wenig Unterwolle und halblanges Fell. Ihr Fell hat keinerlei Tendenz, filzig zu werden oder Knoten zu bilden. Sie benötigen kein Bad oder exzessives Kämmen und Bürsten. Die Pflege ist eher einfach, von Zeit zu Zeit sollten sie leicht gebürstet werden, sodass tote und alte Haare aus ihrem Fell entfernt werden.
 
 

 
 
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