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| Neva
Masquerade gibt es in folgenden Farben:
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- red point
- cream point
- tortie point und blue tortie point
- chocolate und lilac point sind meist nicht anerkannt
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- Alle diese Farben können auch eine Tabby-Zeichnung haben:
tabby point.
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WCH Budulay Siberiya
Besitzer: Dilara Bakusova,
Vanilla Sky cattery,
Ufa, Russland |
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- Alle diese Farben gibt es auch mit Silber:
smoke point (ohne Tabby-Muster), silver tabby point
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Grand EC Praskoviiya Vanilla Sky
Züchter/Besitzer: Dilara Bakusova,
Vanilla Sky cattery,
Ufa, Russland |
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- Diese Farben können auch beliebig große und beliebig viele
weiße Flecken haben, zum Beispiel weiße Zehen, kleine weiße
Flecken auf der Brust, aber auch alle Bicolor-Muster.
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| Siehe
auch:
Sibirische Katzen |
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Name der Neva Masquerade
Bei einigen Organisationen wird sie auch als Sibirer
Colourpoint bezeichnet und ist keine eigene Rasse.
Weshalb die Neva Masquerade bei einigen Organisationen später als
die Sibirer anerkannt wurde, scheint keine logisch rationalen
Gründe, sondern eher vereinspolitische Gründe gehabt zu haben. |
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Literatur
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Winn Foundation, Feline Hypertrophic Cardiomyopathy (in
Englisch)
Washington State University, Veterinary Cardiac Genetics Lab,
Pullman, WA
Concerning Cats, Helen M. Winslow, 1900, als Download bei
Project Gutenberg verfügbar |
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Eurocatfancy
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Rasseprofil
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Die Neva
Masquerade wird als natürliche Rasse bezeichnet, welches Rassen mit
natürlichem Ursprung sind. Die Katze ist mittelgroß, sehr kräftig
gebaut und hat halblanges, sehr dichtes Fell.
Der Standard ist bei allen Organisationen derselbe wie der für die
Sibirer.Ihr Kopf ist ein
modifizierter Keil (ein Keil mit gerundeten Konturen), er ist oben
breiter und verjüngt sich leicht bis zur Schnauze. Die Schnauze ist
breit, kurz und abgerundet (nicht kantig) mit einem leichtem
Whiskerbreak (ein leichter Einschnitt am Ansatz der Schnauze zu den
Wangen). Oben (am Schädeldach) ist der Kopf relativ flach. Die Nase
ist mittellang und bildet einen sanften Bogen von der Stirn bis zur
Nasenspitze, die Nasenspitze ist leicht konvex (also nach unten)
gebogen. Das Kinn ist ein interessanter Körperteil, weil es bei
manchen Organisationen erlaubt ist, dass die Katze ein fliehendes
Kinn besitzt.
Der Hals ist recht kräftig.
Die Ohren sind mittelgroß mit abgerundeten Ohrspitzen, sie sind
leicht nach vorne geneigt. Die Ohren sind seitlich (also in den
Ecken) am Kopf angesetzt.
Die Augen sind groß und fast rund, nur der äußere Augenwinkel ist
leicht schräg zum Ohransatz. Die Augen sind dunkelblau. Der Körper ist mittelgroß mit relativ
kräftigen Knochen. Er ist mittellang, "fassförmig" mit einem
kräftigen Bauch, er ist kräftig und sehr muskulös. Die Beine sind
mittellang und ebenfalls kräftig mit großen, runden Pfoten, welche
Haarbüschel zwischen den Zehen haben sollen.
Der Schwanz ist mittellang, etwas breiter am Ansatz und verjüngt
sich nur leicht bis zur Schwanzspitze, welche abgestumpft ist.
Manchmal scheint der Schwanz etwas kürzer als der Körper zu sein.
Das Fell ist sehr wichtig. Es ist mittellang und ein so genanntes Dreifachfell, mit einer außergewöhnlich dicken
Unterwolle. Das Fell ist ein so genanntes All-Wetter-Fell und
Wasser abweisend. Die Haare an den Schulterblättern und im unteren
Teil der Brust sind dick und etwas kürzer. Die Katze hat eine volle
Halskrause rund um den Hals . Die Haare am Bauch und an den
Hinterbeinen sind manchmal leicht gewellt, aber ein gewelltes Fell
ist kein wichtiges Merkmal.
Das charakteristische Merkmal der Neva Masquerade sind die
Abzeichen (Points):
der Körper ist fast weiß, nur die Ohren, das Gesicht (Maske), die
Beine und Füße und der Schwanz sind gefärbt. Beachten Sie:
Wenn Sie die Rassebeschreibungen lesen, so hat diese Rasse keine
außergewöhnlichen Körperteile, kein Körperteil ist kurz oder lang.
Alle Körperteile sind mittel und moderat ausgeprägt, was extrem
wichtig ist. |
Ursprung
Die Neva Masquerade ist eine sehr alte Katzenrasse aus Russland.
Ihre Geschichte ist eng mit der Geschichte der Sibirischen Katze verknüpft, weil
beide gleichzeitig aufgetreten sind. Ihre
Herkunft ist unbekannt, diese Katzen gab es einfach schon immer. Es gibt sehr
wenig schriftliche Dokumentation über die Rasse, aber umso mehr Legenden und
Geschichten.Die
Sibirer und die Neva Masquerade wurde das erste Mal im März 1987 in einer Ausstellung in Leningrad (St.
Petersburg) gezeigt, welche von den Vereinen Kotofey und Kis organisiert wurde.
1987 und 1988 wurde der erste Standard von Olga
Mironova und Olga Frolova geschrieben.
Am 8.-9. Mai 1989 fand eine weitere Ausstellung in Moskau statt, wo 13 Sibirer
als Novizen vorgestellt wurden, wo auch Mars als Novize ausgestellt wurde.
Am 23.-24. September 1989 wurde Roman in Riga in der Sektion "Offiziell nicht
anerkannte Rassen" - enthielt die Sibirer und Neva Masquerade - als Nr. 146 in
der Novizenklasse ausgestellt.
Am 18. September 1989 beantragte eine Gruppe von Züchtern aus Leningrad und
Moskau bei SFF die Registrierung der Sibirischen Katze und der Neva Masquerade.
Am 6. August
1990 bestätigte die Soviet Felinology Federation SFF
den offiziellen Standard und registrierte die Rasse Sibirer mit der
Zertifikatsnummer 1 und die Rasse Nevskaya maskaradnaya mit der
Zertifikatsnummer 2.
1991 organisierte die FAR (Felinological Association of Russia) eine
Ausstellung, wo 30 Sibirer um den Championtitel konkurrierten.
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Roman, braun
gestromt mit Weiß, geboren 1987,
Besitzerin A. Ivanova (Kotofey), war eine der Katzen, nach deren Muster der
Standard geschrieben wurde. |
Mars, blue
tabbypoint mit Weiß, geboren 1988, Besitzerin Maya Kalinina (Kotofey),
ausgestellt im Mai
1989 in Moskau, organisiert von SFF, ist der Stammvater der Neva Masquerade. |
Am 5.-6. Januar 1991 organisierte Kotofey seine Ausstellung, wo 119 Sibirer
anwesend waren, mit 29 Neva Masquerade. In der Novizenklasse waren 50
Sibirer, mit 13 Neva Masquerade.
1992 wurde die Rasse als erstes offiziell von der WCF, zu der die
Federationen Kotofey und Kis gehören, in der Anerkennungsausstellung in Prag,
CZ, anerkannt. Es wurden alle Farben anerkannt, auch die Neva Masquerade (als Colourpoint bei den Sibirern).
Im Mai 1994 wurde die erste Neva Masquerade, Dimka Laskoviy Zver (blue tabbyppoint,
Besitzerin Tatyana Pavlova) der erste Worldchampion der Sibirer und Neva
Masquerade überhaupt.
Am 24.7.1990 wurden die Sibirer von ACFA zur Registrierung anerkannt, am
23.2.1992 erhielten sie einen "provisorischen" Status, und wurden schließlich
für den Championtitel am 20.2.1999 anerkannt.
Die Colorpoint Sibirer wurde
am 5.1.2002 für den Championtitel bei CFF anerkannt.
Am 5.7.1995 wurde die Sibirer von ACA für den Championtitel anerkannt.
Am 5.1.1997 wurde die Colorpoint Sibirer als NBC von TICA anerkannt, wo sie am 5.1.2002 für den
Championtitel anerkannt wurde.
Im Mai 1997 wurde die Sibirer von der FIFe in der Generalversammlung in Finnland
anerkannt, aber ohne die Neva Masquerade.
Erst mit 1.1.2009 wurde die Neva Masquerade von der FIFe als "provisional breed"
anerkannt. Seit 1.1.2011 ist die Neva Masquerade in der FIFe voll anerkannt.
Am 1.5.2000 wurde die Sibirer unter "verschiedene Rassen" von CFA anerkannt.
Die Sibirer war bereits am 24.6.1993 von Linda Gray präsentiert worden, wurde
aber 1993 abgelehnt. Am 4./5.2.2006 wurde die Sibirer schließlich von CFA für
den Championtitel anerkannt.
2002 kamen die ersten Sibirer nach England (UK), wo sie schließlich am
8.9.2004 von GCCF für den Championtitel anerkannt wurden. |
Temperament
Die Neva Masquerade hat einen Charakter ähnlich einem Hund und ein sehr liebes,
ausgeglichenes Wesen. Sie sind nicht scheu und begrüßen jeden Besucher recht
freundlich. Die Katzen sind sehr intelligent und lernen sehr schnell. Ihre
Stimme ist eher ein Zirpen, sie sind nicht sehr laut. Sie scheinen vom Wasser
fasziniert zu sein und spielen sehr gern mit den Wassertropfen. Sie sind echte
Schoßkatzen. |
Pflege
Die Katzen haben ein All-Wetter-Fell, das sich sehr gut an regnerisches
Winter und winterliche Verhältnisse anpasst. Ihr Fell haart nicht sehr viel und
verfilzt auch wenig (eine sehr geringe Tendenz zur Knotenbildung). Sie sind
generell sehr einfach zu pflegen, aber regelmäßiges Kämmen bringt ihre gute
Fellqualität sicher mehr zum Vorschein. |
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Zucht und
Gesundheit
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Seit April 2008 läuft eine Studie von Dr. Kathryn Meurs,
Washington State University, Veterinary Cardiac Lab, zum Thema
HCM (Hypertrophe Kardiomyopathie).
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