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GC
Crystabel Jezabel of Balinan
Züchter: Christine & Isabelle Arnau,
Crystabel
cattery, Brossard, Quebec, Canada |
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Was sind Orientalen Langhaar?
Einig scheint man sich bei den Organisationen zu
sein, dass non-pointed Langhaar Katzen dieser Rasse
als Orientalen Langhaar bezeichnet werden.
Einige Organisationen haben diese Rasse bei den Orientalen als
Variante eingereiht, andere
Organisationen bezeichnen die Rasse als Orientale Langhaar und
unterscheiden Orientale Kurzhaar als eigene Rasse.
Interessant wird es bei Pointed & Weiß:
- Bei CFA ist die Farbvariante Pointed & Weiß
unter Oriental eingereiht.
- Bei FIFe ist die Farbvariante Pointed & Weiß
eine eigene Rasse, die Seychellois Langhaar.
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Farben
Es gibt sehr viele verschiedene Farben und Muster:
- weiß
Es gibt auch weiße Orientalen Langhaar, die nicht bei allen Organisationen
anerkannt sind.
Die Augenfarbe der weißen Orientalen kann sein: blau, grün,
odd-eyed (ein Auge blau, das andere Auge grün).
- schwarz (Ebony), blau, chocolate (Chestnut),
lilac (Lavender), cinnamon, fawn
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Xandra vom Gartenweg
Besitzer: Uschi Schwarzenbach,
Cattery the frizzled frolic,
Deutschland |
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- rot, creme
- (schwarz) schildpatt, blau schildpatt (blaucreme),
chocolate schildpatt, lilac schildpatt, cinnamon schildpatt, fawn
schildpatt
Die Schildpatt-Farben werden bei CFA als Parti-Color bezeichnet.
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- Alle Farben mit Tabby-Muster: gestromt
(blotched = klassisch gestromt), getigert, getupft, getickt
Die Farben schildpatt-gestromt werden bei CFA als Patched Tabby
bezeichnet, bei TICA findet man die Bezeichnung Torbie.
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Int.CH. Faridah Khai Muk
Besitzer: Annet Wouters,
Izhayla's cattery,
Niederlande |
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- Alle Farben gibt es auch als silber gestromt in
allen Tabby-Mustern.
- Alle Farben mit Silber: smoke, shaded
Rot und creme silber shaded und silber gestromt werden auch als
Cameo, bzw. Dilute Cameo bezeichnet.
- Alle Farben mit Weiß: Van, Harlekin, Bicolor
Nicht bei allen Organisationen ist das Harlekin-Muster anerkannt.
Bei TICA werden die Bicolor-Farben als Parti-Color bezeichnet.
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Crystabel Love A Little
Züchter: Christine & Isabelle Arnau,
Crystabel
cattery, Brossard, Quebec, Canada |
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Parti-Color nicht gleich Parti-Color
Achtung: Was bei CFA als Parti-Color bezeichnet
wird, nämlich schildpatt, sind bei TICA die Farben mit Weiß.
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CH.
Izhayla's Rishona Seliyi sê Iriana
Züchter: Annet
Wouters,
Izhayla's cattery,
Niederlande |
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Patched Tabby und Torbie
Bei CFA werden die Farben
schildpatt-gestromt als Patched Tabby bezeichnet.
Bei TICA werden die Farben schildpatt-gestromt als Torbie
bezeichnet.
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Cameo und Dilute Cameo
Bei CFA werden rot/creme silber shaded und silber
gestromte Farben als Cameo, bzw. Dilute Cameo bezeichnet:
Cameo für rot silber shaded,
Dilute Cameo für creme silber shaded,
Cameo tabby für rot silber gestromt,
Dilute Cameo tabby für creme silber gestromt. |
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Was sind Javanesen?
Bei der FIFe wurde der Orientale Langhaar
ursprünglich Javanese genannt.
Bei CFA sind Javanesen alle Balinesen, die nicht
eine der 4 Grundfarben haben.
Bei der WCF werden Orientalen Langhaar auch als
Javanesen bezeichnet. |
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Was sind Mandarin?
Bei LOOF wird der Orientale Langhaar als Mandarin
bezeichnet.
Orientalen sind bei LOOF nur die Orientalen Kurzhaar. |
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Eurocatfancy
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Rasseprofil
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Orientalen Langhaar sind wie ihre Verwandten, Balinese,
Orientale Kurzhaar und Siam, Katzen orientalischen Typs:
sehr elegant, geschmeidig und schlank.Der
Orientale Langhaar ist mittelgroß, der Körper ist schlank und lang gestreckt, jedoch
mit sehr gut ausgeprägter Muskulatur, die sich extrem fest anfühlt. Die Beine sind
hoch (lang) und schlank mit feinen ovalen Pfoten. Der Knochenbau ist fein
und delikat. Der Kopf bildet einen langen Keil, der spitz zu einer feinen Schnauze
zuläuft. Die Nase ist lang und absolut gerade. Der Kiefer ist fein.
Betrachtet man den Kopf im Profil, dann sieht man eine lange gerade Linie,
die in der Mitte des Oberkopfes beginnt und gerade bis zur Nasenspitze
verläuft. Von vorne betrachtet, bilden die Seiten des Kopfes die Seiten
eines lang gestreckten Dreieckes.
Der Oberkopf ist gerundet, bei manchen Organisationen soll er flach sein.
Der Hals ist lang, schlank und graziös, und unterstreicht so die eleganten
Linien dieser Rasse.
Die Augen sind mandelförmig, und schräg zum Ansatz der Ohren gesetzt. Sie
haben eine grüne Farbe.
Diese Kombination zwischen der
mandelförmigen Form und der schrägen Stellung der Augen und dem keilförmigen
Kopf mit seinen geraden Linien wird als orientalischer Ausdruck der Rasse
bezeichnet.
Die Ohren sind groß und weit am Ansatz (d.h. man kann von vorne in die
Ohren hineinsehen). Sie vervollständigen so das
Dreieck des Kopfes, wenn man die Außenlinien des Kopfes verlängert. Das Fell ist
mittellang (meist deutlich kürzer als bei anderen
Halblanghaarrassen), sehr fein und liegt glatt am Körper an, es
besitzt fast keine Unterwolle.
Streicht man über das Fell, glaubt man über Seide zu streichen. Der Schwanz ist sehr lang, eher dünn und läuft spitz zur Schwanzspitze zu
(d.h. er wird dünner). Das Fell am Schwanz ist nicht sehr buschig,
sondern eher wehend. |
Ursprung
Die Rasse ist eine bewußte Züchtung.
In den späten 1960-ger und 1970-ger wurden in England Kernow Gerza
und Kernow Koptos, aus einem Wurf zwischen einem Abessinier Sorrel
und einer Sealpoint Siamesin, von Maureen Silson in ihrem
Zuchtprogramm verwendet. 1971 entstand aus dieser Geschwisterpaarung
der erste cinnamon Orientale, Southview Pavane. Die beiden hatten
jedoch nicht das Cinnamon-Gen von ihrem Abessinier-Vater geerbt,
sondern auch das Langhaar-Gen, welches sie an verschidene Nachkommen
weitergaben. Der erste Orientale Langhaar, der Aufsehen erregte, war
Southview Trappist, ein 'Langhaar Havana', geboren 1973. Er wurde
1978 in der Supreme Show vorgestellt.
Die Orientalen Langhaar wurde von GCCF Angora genannt. Mit 1.6.1998
erhielten sie Provisional Status, und wurden erst mit 1.6.2003 von
GCCF voll anerkannt und auf Orientale Langhaar umbenannt.
In den USA kreuzten Züchter Orientalen Kurzhaar mit Balinesen in den
späten 1970-ger Jahren und entwickelten so den Orientalen Langhaar.
1985 wurde die Rasse von der TICA anerkannt, 1988 wurde sie für die
Registrierung von CFA anerkannt, und 1995 wurde sie dann von CFA
voll anerkannt. |
Zucht und Genetik
Die Regeln sind bei jeder Organisation
verschieden, und man sollte diese Regeln sehr genau kennen.
Bei CFA ist das Kreuzen zwischen Siam, Balinese und
Orientalen für die Orientalen Langhaar selbst zwar erlaubt, aber für die Siam
nicht, und für Balinese nur mit Siam. Als Siam werden nur Katzen mit
8-Generationen Siam anerkannt, und nur die 4 Grundfarben
(seal, blau, chocolate und lilac) werden als Siam bezeichnet.
Balinesen werden nur mit 3-5 Generationen als Balinesen anerkannt,
und dies nur in den 4 Grundfarben. Siehe
CFA Rules for Registration, effective February 2007, Article II,
Section 3.
Das bedeutet, dass Balinesen, die aus Orientalen Langhaar (die das Siam-Gen cs
tragen) fallen, nicht immer als Balinesen registriert werden können.
Bei der FIFe werden Orientalen Langhaar und
Kurzhaar und Siam und Balinesen als
sogenannte Sister breeds bezeichnet. Das bedeutet, dass Balinesen auch
Orientalen im Stammbaum haben können, da es ja eine Kreuzung
zwischen verwandten Rassen ist. Siehe
FIFe Breeding and Registration Rules, issue 1/2007, 4.1 List of
recognized breeds with recommended outcross.
Dies sind nur zwei Beispiele, wie sehr Zuchtregeln
voneinander abweichen können.
Was die Genetik betrifft, können Sie mehr darüber
im Kapitel Genetik,
Gen C und
Gen cb & cs
und Gen L
nachlesen. Sie finden hier auch praktische Beispiele für die Zucht. |
Temperament
Die Orientalen Langhaar sind sprechende Katzen, und können manchmal laut werden, besonders
rollige Weibchen und balzende Kater. Sie sprechen sehr gern mit ihrem
Besitzer. Sie sind aktiv und spielen gern. Sie können sehr hoch springen,
doch balancieren sie auf engstem Raum sehr elegant zwischen den
Gegenständen, ohne diese zu verrücken oder zu zerbrechen.
Diese extrem intelligenten Katzen eigenen sich hervorragend als Hausgenossen
für Leute, die ständige Begleitung wollen. Orientalen Langhaar begleiten Sie überall hin,
wenn Sie sitzen, sitzen sie auf ihrem Schoß, wenn Sie essen, sitzen sie
neben Ihnen auf einem Sessel, ohne sie jedoch zu bedrängen oder zu betteln,
wenn Sie schlafen gehen, wollen sie bei Ihnen im Bett liegen. In Orientalen
Langhaar haben Sie einen treuen Freund für ihr ganzes Leben. |
Pflege
Orientalen Langhaar benötigen relativ wenig Pflege, sie haben
sehr wenig Unterfell, daher knotet ihr Fell nicht. Doch tut es ihnen
gut, ihr Fell öfter zu bürsten, um tote Haare zu entfernen.
Ihr Fell glänzt dann wunderbar wie reine Seide. |
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