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GC
Shonstar Jezebelle of 7th Heaven
Züchter und Besitzer: Marva Marrow,
7th
Heaven cattery, California, USA
Photo: Marva Marrow |
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Was sind Orientalen (Kurzhaar)?
Einig scheint man sich bei den Organisationen zu
sein, dass non-pointed Kurzhaar Katzen dieser Rasse
als Orientalen bezeichnet werden.
Einige Organisationen bezeichnen die Rasse nur als Orientale und
haben dann Kurzhaar und Langhaar hier eingereiht, andere
Organisationen bezeichnen die Rasse als Orientale Kurzhaar und
unterscheiden Orientale Langhaar als eigene Rasse.
Interessant wird es bei Pointed & Weiß:
- Bei CFA ist die Farbvariante Pointed & Weiß
unter Oriental eingereiht.
- Bei FIFe ist die Farbvariante Pointed & Weiß
eine eigene Rasse, die Seychellois Kurzhaar.
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Farben
Es gibt sehr viele verschiedene Farben und Muster:
- weiß
Es gibt neben der weißen Siam (Foreign
White) auch weiße Orientalen, die nicht bei allen Organisationen
anerkannt sind.
Die Augenfarbe der weißen Orientalen kann sein: blau, grün,
odd-eyed (ein Auge blau, das andere Auge grün).
- schwarz (Ebony), blau, chocolate (Chestnut),
lilac (Lavender), cinnamon, fawn
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LaVaYaRa's Faja Lobi
Züchter: Astrid Kamerling,
LaVaYaRa cattery,
Niederlande |
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- rot, creme
- (schwarz) schildpatt, blau schildpatt (blaucreme),
chocolate schildpatt, lilac schildpatt, cinnamon schildpatt, fawn
schildpatt
Die Schildpatt-Farben werden bei CFA als Parti-Color bezeichnet.
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GP
Kattalyst Mango Tango
Züchter: Roy & Julie Keyer,
Kattalyst cattery,
New Jersey, USA |
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GC
Kimcheekatz Yobo of Kattalyst
Best of Color (Parti-Color Division) NAR (CFA, 2000-2001)
Züchter: Roy & Julie Keyer,
Kattalyst cattery,
New Jersey, USA |
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- Alle Farben mit Tabby-Muster: gestromt
(blotched = klassisch gestromt), getigert, getupft, getickt
Die Farben schildpatt-gestromt werden bei CFA als Patched Tabby
bezeichnet, bei TICA findet man die Bezeichnung Torbie.
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GC
Shonstar Jezebelle of 7th Heaven
Züchter: Janet & Steven Shon, Shonstar cattery, USA
Besitzer: Marva Marrow,
7th
Heaven cattery, California, USA
Photo: Marva Marrow |
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- Alle Farben gibt es auch als silber gestromt in
allen Tabby-Mustern.
- Alle Farben mit Silber: smoke, shaded
Rot und creme silber shaded und silber gestromt werden auch als
Cameo, bzw. Dilute Cameo bezeichnet.
- Alle Farben mit Weiß: Van, Harlekin, Bicolor
Nicht bei allen Organisationen ist das Harlekin-Muster anerkannt.
Bei TICA werden die Bicolor-Farben als Parti-Color bezeichnet.
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Maramao Kamikatze
Züchter: Mimina Mancini,
Maramao cattery,
Mainz, Deutschland |
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Parti-Color nicht gleich Parti-Color
Achtung: Was bei CFA als Parti-Color bezeichnet
wird, nämlich schildpatt, sind bei TICA die Farben mit Weiß.
Patched Tabby und Torbie
Bei CFA werden die Farben
schildpatt-gestromt als Patched Tabby bezeichnet.
Bei TICA werden die Farben schildpatt-gestromt als Torbie
bezeichnet.
Cameo und Dilute Cameo
Bei CFA werden rot/creme silber shaded und silber
gestromte Farben als Cameo, bzw. Dilute Cameo bezeichnet:
Cameo für rot silber shaded,
Dilute Cameo für creme silber shaded,
Cameo tabby für rot silber gestromt,
Dilute Cameo tabby für creme silber gestromt. |
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Eurocatfancy
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Rasseprofil
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Orientalen (Kurzhaar) sind wie ihre Verwandten, Balinese,
Orientale Langhaar (auch Javanese oder Mandarin
genannt) und Siam, Katzen orientalischen Typs:
sehr elegant, geschmeidig und schlank.Der
Orientale ist mittelgroß, der Körper ist schlank und lang gestreckt, jedoch
mit sehr gut ausgeprägter Muskulatur, die sich extrem fest anfühlt. Die Beine sind
hoch (lang) und schlank mit feinen ovalen Pfoten. Der Knochenbau ist fein
und delikat. Der Kopf bildet einen langen Keil, der spitz zu einer feinen Schnauze
zuläuft. Die Nase ist lang und absolut gerade. Der Kiefer ist fein.
Betrachtet man den Kopf im Profil, dann sieht man eine lange gerade Linie,
die in der Mitte des Oberkopfes beginnt und gerade bis zur Nasenspitze
verläuft. Von vorne betrachtet, bilden die Seiten des Kopfes die Seiten
eines lang gestreckten Dreieckes.
Der Oberkopf ist gerundet, bei manchen Organisationen soll er flach sein.
Der Hals ist lang, schlank und graziös, und unterstreicht so die eleganten
Linien dieser Rasse.
Die Augen sind mandelförmig, und schräg zum Ansatz der Ohren gesetzt. Sie
haben eine grüne Farbe.
Diese Kombination zwischen der
mandelförmigen Form und der schrägen Stellung der Augen und dem keilförmigen
Kopf mit seinen geraden Linien wird als orientalischer Ausdruck der Rasse
bezeichnet.
Die Ohren sind groß und weit am Ansatz (d.h. man kann von vorne in die
Ohren hineinsehen). Sie vervollständigen so das
Dreieck des Kopfes, wenn man die Außenlinien des Kopfes verlängert. Das Fell ist ultrakurz, sehr fein und liegt glatt am Körper an.
Streicht man über das Fell, glaubt man über Seide zu streichen. Der Schwanz ist sehr lang, eher dünn und läuft spitz zur Schwanzspitze zu
(d.h. er wird dünner). |
Ursprung
Schon vor dem zweiten Weltkrieg gab es in
Deutschland schwarze und blaue Orientalen Kurzhaar.
Tatsächlich gibt es die Orientalen schon sehr viel länger. Das
Manuskript Cat-Book Poems, geschrieben zwischen 1350 und 1767 in
Siam (Thailand) beschreibt und zeigt, neben den königlichen Katzen
mit Points, verschiedene einheimische
Katzen, die schwarz, schwarz-weiß bicolor, braun, blau (auch grau
genannt) und silver shaded sind. Die ersten Katzen, die aus Thailand nach England importiert
wurden, waren oft braun oder blau. Erst um 1920 beschloß der
Britische Siam-Klub, die einfarbigen Katzen aus der Siam-Zucht zu
verbannen.
Die Rasse 'Orientale Kurzhaar' entstand in England offiziell um 1950, als Baroness
von Ullmann (Zwinger Roofspringer)
begann, eine neue Rasse zu kreiieren, mit kurzem Fell und einfarbig,
und Russisch Blau und Abessinier in Siam einkreuzte, um den
"fremdländischen" Körperbau (lang, schlank und elegant), der
charakteristisch für die Siam ist, zu erhalten. Baroness von Ullmann
war hauptsächlich and den einfarbigen chocolate- (chestnut brown)
und lavenderfarbenen (=lilac) Orientalen interessiert.
Ursprünglich wurde
die Rasse der Orientalen als Ebony für die schwarzen Orientalen und Chestnut
Foreign Shorthair für die chocolate Orientalen anerkannt. Die Katzen
wurden 1958 von GCCF als Foreign Cats registriert, die braunen
Orientalen wurden dann 1970 Havana genannt. Diese Havana wurden in
die USA exportiert, woraus sich die heutige Havana als eigene Rasse
entwickelte, die schwerer und gedrungener ist.
Bald entwickelten die Züchter auch andere Farben, wie weiße
blauäugige Katzen orientalischen Typs, die als Foreign White bekannt
wurde.
1972 besuchten Peter Markstein und Vicky Markstein (Zwinger Petmark)
England, weil sie neue Siam kaufen wollten. Sie waren so fasziniert
von den vielen Farben der Orientalen mit dem eleganten Typ der Siam,
dass sie einige Orientalen in die USA importierten und dem CFA
vorschlugen, diese Rasse als eigene Rasse anzuerkennen. CFA
anerkannte die Orientalen Kurzhaar 1977, und 1995 folgten die
Orientalen Langhaar.
Züchter haben seither konsequent den Körperbau an den der Siam
angeglichen, indem sie immer wieder Siam einkreuzten. |
Zucht und Genetik
Die Regeln sind bei jeder Organisation
verschieden, und man sollte diese Regeln sehr genau kennen.
Bei CFA ist das Kreuzen zwischen Siam und
Orientalen für die Orientalen selbst zwar erlaubt, aber für die Siam
nicht. Als Siam werden nur Katzen mit
8-Generationen Siam anerkannt werden, und nur die 4 Grundfarben
(seal, blau, chocolate und lilac) werden als Siam bezeichnet. Siehe
CFA Rules for Registration, effective February 2007, Article II,
Section 3.
Das bedeutet, dass Siam, die aus Orientalen (die das Siam-Gen cs
tragen) fallen, nicht als Siam registriert werden können.
Bei der FIFe werden Orientalen und Siam als
sogenannte Sister breeds bezeichnet. Das bedeutet, dass Siam auch
Orientalen im Stammbaum haben können, da es ja eine Kreuzung
zwischen verwandten Rassen ist. Siehe
FIFe Breeding and Registration Rules, issue 1/2007, 4.1 List of
recognized breeds with recommended outcross.
Dies sind nur zwei Beispiele, wie sehr Zuchtregeln
voneinander abweichen können.
Was die Genetik betrifft, können Sie mehr darüber
im Kapitel Genetik,
Gen C und
Gen cb & cs
nachlesen. Sie finden hier auch praktische Beispiele für die Zucht. |
Temperament
Die Orientalen sind sprechende Katzen, und können manchmal laut werden, besonders
rollige Weibchen und balzende Kater. Sie sprechen sehr gern mit ihrem
Besitzer. Sie sind aktiv und spielen gern. Sie können sehr hoch springen,
doch balancieren sie auf engstem Raum sehr elegant zwischen den
Gegenständen, ohne diese zu verrücken oder zu zerbrechen.
Diese extrem intelligenten Katzen eigenen sich hervorragend als Hausgenossen
für Leute, die ständige Begleitung wollen. Orientalen begleiten Sie überall hin,
wenn Sie sitzen, sitzen sie auf ihrem Schoß, wenn Sie essen, sitzen sie
neben Ihnen auf einem Sessel, ohne sie jedoch zu bedrängen oder zu betteln,
wenn Sie schlafen gehen, wollen sie bei Ihnen im Bett liegen. In Orientalen
haben Sie einen treuen Freund für ihr ganzes Leben. |
Pflege
Orientalen benötigen relativ wenig Pflege. Doch tut es ihnen
gut, ihr Fell mit einem Ledertuch abzureiben, um tote Haare zu entfernen.
Ihr Fell glänzt dann wunderbar wie reine Seide. |
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