|
|
 |
GRC Prideomine Just Reward of
Wisdom
Züchter: Donna DeGroot,
Pride O Mine cattery, USA |
| |
Es
gibt viele verschiedene Farben und Muster bei den Persern.
Einfarbige Farben
|
|
schwarz |
Das Fell ist kohlrabenschwarz. |
|
blau |
Das Fell besitzt eine helle blaugraue Farbe. |
|
chocolate |
Das Fell ist wie die Milchschokolade gefärbt. |
|
lilac |
Das Fell ist taubengrau, und besitzt einen leichten rosigen Schimmer. |
|
rot |
Das Fell besitzt eine dunkle orangefarbene Farbe, je
intensiver die Farbe ist,
desto besser.
Das Fell sollte keinerlei Tabbyzeichnung zeigen. |
|
creme |
Das Fell hat ein sehr blasses pastellfarbenes Creme. |
 |
Rambling Rose von Dreilinien
Züchter: Angelika Mattern,
cattery von Dreilinien, Delmenhorst, Deutschland |
| |
Schildpatt Farben
|
schwarz schildpatt
(oft nur als schildpatt bezeichnet) |
Das Fell ist in Schwarz und Rot gescheckt. |
blau schildpatt (auch blaucreme genannt) |
Das Fell ist blaugrau und creme gescheckt, beide Farben sind sehr hell. |
|
chocolate schildpatt |
Das Fell ist milchschokoladen und rot gefleckt. |
|
lilac schildpatt |
Das Fell ist taubengrau und pastellcreme gescheckt. |
 |
GRC Prideomine Stacie
Züchter: Donna DeGroot,
Pride O Mine cattery, USA |
| |
Smoke Farben
|
|
Alle Farben, die oben erwähnt sind, gibt es auch mit Silber, d.h. die
Haarwurzeln sind silberweiß, die Halskrause ist silberweiß. Ca. 5/6 der
Haarlänge sind gefärbt. Von Außen sieht die Katze einfärbig aus, nur
wenn man das Fell teilt, oder wenn sich die Katze bewegt, kann man den
silberweißen Untergrund sehen. |
 |
Euro.Ch. Estagel Esprit
Züchter: Petra Wiegand,
Estagel cattery, Stolberg, Deutschland |
 |
IC Almathea Chivas Regal, JW
Züchter: Aneta Makowska
Almathea cattery
Wroclaw, Polen |
 |
Just Like Chess By Fate
Züchter: Lenette Nielsen,
By Fate cattery,
Hjørring, Dänemark |
| |
Shaded und Shell
|
|
Shell wird auch Chinchilla genannt. |
Alle Farben, die oben erwähnt sind, gibt es auch mit Silber, jedoch sind
nur die Haarspitzen gefärbt (was man Tipping nennt), der Rest des Haares
ist silberweiß.
Katzen, die keine roten Flecken haben oder nicht rot oder creme sind,
haben eine beeindruckend grüne Augenfarbe. |
Neben silber shaded/shell gibt es diese Farben in Golden shaded and Golden shell,
wo der Hauptanteil der Haarlänge einen goldgelben Ton besitzt.
Auch hier haben die Katzen, die nicht rot sind oder keine roten oder
cremefarbene Flecken besitzen, eine auffallend grüne Augenfarbe. |
| Bei einigen Organisationen werden die rot silber, creme silber,
schildpatt silber farbenen Katzen Cameo genannt, d.h. rot Cameo, creme
Cameo, schildpatt Cameo. |
 |
EC Golden Einstein de Persefelis
Züchter: Allan & Sylvia Outrup,
Persefelis cattery, Helsinge, Dänemark
Besitzer: Jóhanna Hákonardóttir,
Snæljós
cattery, Reykjavík, Island |
| |
Tabby-Muster
|
|
gestromt |
als 'klassisch gestromt' bezeichnet |
|
getigert |
|
| getupft |
|
Alle Farben, die oben erwähnt sind, können eines dieser Tabbymuster
haben:
z.B. schwarz gestromt, blau gestromt, rot gestromt, schildpatt gestromt,
etc. |
Alle Farben, die oben erwähnt sind, können zusammen mit dem
Tabbymuster
auch Silber haben:
z.B. schwarz silber gestromt, blau silber gestromt, rot silber gestromt,
schildpatt silber gestromt, etc. D.h. die Haarwurzeln sind silberweiß,
und auf diesem silberweißen Untergrund ist das Tabbymuster in den Farben
schwarz, blau, rot, etc. |
 |
Florindo's Bogaboo
Züchter: Gujje & Lars-Olof Magnusson,
Florindo's cattery,
Oskarshamn, Schweden |
| |
Bicolour Muster
|
|
Alle Farben, die oben erwähnt sind, können mit Weiß auftreten. |
|
Van |
Fast die gesamte Katze ist weiß, nur 2 Farbflecken befinden sich am
Kopf, und der Schwanz ist gefärbt. |
|
Harlekin |
Die Katze besitzt färbige Farbflecken, die mit Weiß eingerahmt sind.
Das verwirrende ist, dass dieses Muster in einigen größeren
Organisationen nicht existiert, und in einigen Organisation das Muster
Van als Harlekin bezeichnet wird. |
|
Bi-colour, Tri-colour |
Die Katze hat eine weiße Flamme im Gesicht, Brust und Bauch sind weiß,
sie besitzt weiße Beine und Pfoten, manchmal haben sie auch einen weißen
Ring um den Hals und einen weißen Fleck am Rücken. Der Rest des Felles
ist mit Farbe gefärbt.
Wenn die Katze ein schildpattfarbenes Fell mit Weiß besitzt, wird sie
auch Tricolour genannt, bei einigen Organisationen wird sie Calico,
bzw. verdünnter Calico genannt, wenn die Farbe z.B. blaucreme mit Weiß
ist. |
| Diese Bicolour Muster können auch bei Tabby mit Weiß auftreten, sie
können auch mit Silber sein (smoke mit Weiß, silber gestromt mit Weiß). |
 |
Ch. Petmar's Unchained Melody
Züchter: Mary C. Petritsch,
Petmar
cattery, Newport News, Virginia, USA |
| |
Colourpoint
|
Die Farbe ist auf ganz bestimmte Körperteile beschränkt:
Die Katze besitzt eine sogenannte Maske im Gesicht, Ohren, Beine und der
Schwanz sind gefärbt, der Körper selbst ist fast weiß.
Die Augenfarbe ist immer blau. |
| Manchmal werden die Colourpoints auch
Himalayans genannt. |
| Die farbigen Bereiche können auch gestreift sein (tabby Muster haben),
und manchmal werden diese Katzen auch als Lynxpoints bezeichnet. |
 |
Ayser's Moonlight Serenade
Züchter: Maarit Lindholm,
Ayser's cattery,
Finnland |
| |
Weiß
|
|
Die gesamte Katze ist weiß. |
| Beide Augen können orangefarben sein, oder beide Augen können blau sein,
oder beide Augen können eine unterschiedliche Farbe haben (ein Auge ist
orangefarben, das andere Auge ist blau). |
|
| |
|
 |
Eurocatfancy
|
 |
Rasseprofil
|
Der moderne Typ der Perser ist mittelgroß bis groß. Der Körper ist kurz und kräftig (stämmig genannt). Die Beine sind
kurz und stämmig. Der Knochenbau ist sehr solide.
Der Kopf muss rund sein (auch im Profil gesehen), der Schädel ist breit mit
einer gut gerundeten Stirn und einem rundem Oberkopf.
Die Ohren sind klein und ziemlich tief gesetzt.
Die Nase ist sehr kurz, sie muss breit sein und besitzt einen Stopp zwischen den
Augen - bei einigen Organisationen muss der Stopp sehr tief sein. Die Nase
hat einen tiefen Stopp zwischen den Augen, wenn die Perser von Peke-Face
Persern stammen.
Die Augen sind groß und rund, sie sind weit auseinander gesetzt (was dem
Gesicht ein Babygesicht verleiht). Die Farbe der Augen ist bei jeder
Fellfarbe verschieden: orangefarbene Augen findet man bei einfarbigen
Farben, bei Tabbies, bei weißen Katzen, bei smoke Katzen und bei
Bicolour. Blaue Augen findet man bei weißen Katzen, bei Bicolour und bei
Colourpoint (Anmerkung: Die blauen Augen bei Colourpoint sind
genetisch verschieden von den blauen Augen der weißen Katzen). Grüne
Augen findet man bei schwarz/blau silber Shaded und silber Tabbies.
Der Kiefer ist breit, das Gebiss muss gerade sein.
Das Fell ist weich und sehr lang, mit dichter Unterwolle. Das Fell ist am
ganzen Körper lang, auch auf den Schultern. Rund um den Hals ist im Winter
eine enorme Mähne mit so langen Haaren, dass sie fast die gesamte Länge der
Vorderbeine bedecken.
Der Schwanz ist kurz und buschig, die Schwanzspitze ist gerundet, die Haare
bilden einen runden Buschen. |
Ursprung
Angorakatzen und Perser scheinen denselben Ursprung zu
haben, da man nicht so genau zwischen Angorakatzen und Perserkatzen
unterschied.
So kamen die ersten Angora-Katzen 1620 aus Vorderasien nach Italien,
importiert von Pietro Della Valle, und um dieselbe Zeit auch nach
Frankreich, importiert von Nicolas-Claude Fabri de Peiresc.
Lesen Sie dazu:
Vorgeschichte der Angorakatze
Geschichte der Angora-Katze
L'Histoire Naturelle, Comte de Buffon, Band VI So wurden die
Perser oder Angora (meist die weißen Katzen) auch Französische
Katzen in England genannt. Harrison Weir unterscheidet in seinem Buch
Our cats and all about them, 1889 klar zwischen Angora-Katze und
Perserkatze.
Seite 16: LONG-HAIRED CATS
"There are several varieties the Russian, the Angora, the Persian,
and Indian." Deutsch: Langhaarige Katzen
Es gibt verschiedene Varietäten, die Russisch, die Angora, die Pers,
die Indische. Seite 24 beschreibt er die Perserkatze:
"THIS differs somewhat from the Angora, the tail being generally
longer, more like a table brush in point of form, and is generally
slightly turned upwards, the hair being more full and coarser at the
end, while at the base it is somewhat longer. The head is rather
larger, with less pointed ears, although these should not be devoid
of the tuft at the apex, and also well furnished with long hair
within, and of moderate size. The eyes should be large, full, and
round, with a soft expression ; the hair on the forehead is
generally rather short in comparison to the other parts of the body,
which ought to be clothed with long silky hair, very long about the
neck, giving the appearance of the mane of the lion. The legs, feet,
and toes should be well clothed with long hair and have
well-developed fringes on the toes, assuming the character of tufts
between them. It is larger in body, and generally broader in the
loins, and apparently stronger made, than the foregoing variety,
..." 1) Seite 140 ff: LONG-HAIRED CATS POINTS OF EXCELLENCE
Auf den folgenden Seiten wird ein Standard für die einzelnen Farben
beschrieben, wobei dieser Standard für Angora, Perser und Russisch
Langhaar beschrieben wird:
Weiß, schwarz, blau, grau (was damit gemeint ist, ist unklar), rot
und alle anderen Solid-Farben
braun, blau, silber, hellgrau und weiß tabby, chocolate, mahagoni
und rot oder gelb tabby, (beschrieben wird das mackerel-Muster), was
auch immer mit hellgrau und weiß tabby gemeint ist,
ebenso gibt es diese Farben mit getupftem Muster.
 |
|
Perserkatze Tim von Mr. A.A. Clarke |
Allmählich wurde der Körper stämmiger, die Ohren kleiner, und der Kopf
größer und breiter, womit dem Körperbau der Französischen Katze der Vorzug
gegeben wurde.
Zur Jahrhundertwende um 1900 wurde diese Rasse nach Nordamerika exportiert, wo
sie von allen Organisationen anerkannt wurde.
Lesen Sie dazu
Frances Simpson The Book Of The Cat, 1903, die über die
einzelnen Vereinen Nordamerikas sehr ausführlich berichtet. Der blaue Perser ist eine der ältesten Farbe,
die man bereits in der Ausstellung 1871 im Crystas Palace iin London bewundern konnte. Sie
wurde sehr bald sehr populär, zumal Königin Viktoria zwei blaue Perser besessen
haben soll.
So wurde die Blue Persian Cat Society 1901 gegründet.
 |
|
Frances Simpson; Blauer Perser, der Queen Victoria geschenkt
wurde |
1901 wurden in England die Farben schwarz, blau, weiß, orange (heute rot und
rot gestromt), creme, sable (diese Farbe kann nicht mehr genau definiert
werden, scheint aber der Vorfahre der heutigen Goldenen gewesen zu sein),
smoke, gestromt, getupft, chinchilla, schildpatt, bicolour und tricolour
(heute schildpatt mit Weiß, bzw. Calico, wie sie in Nordamerika genannt
wird) anerkannt.
Siehe dazu: Frances Simpson, Seite 60. Die ersten smoke Perser wurden 1893 in England als eigene Zuchtklasse
anerkannt.
Eine der berühmtesten chinchilla Katzen war Silver Lambkin. Heute sind die
Chinchillas und Silber Shaded in schwarz/blau, chocolate/lilac, rot/creme
und schildpatt getippt, die oft auch als Cameos bezeichnet werden,
anerkannt.
Die Silver and Smoke Persian Cat Society wurde 1900 gegründet.
 |
|
Silver Lambkin, Beschreibung siehe Frances Simpson, Seite 148 |
Ursprünglich als Pinguinkatzen bekannt, die zuerst bei den
Kurzhaarkatzen populär wurden, wurden Bicolour und Tricolour 1966 in England
und bald danach in Nordamerika anerkannt. Peke-faced Perser sind als eigene Farbklasse in den USA und Canada anerkannt, und
werden nur in den Farben rot und rot gestromt gezüchtet. Colourpoint, oft auch als Himalayans bezeichnet, bis 1950 auch als Khmer
bezeichnet, ist eine von Menschenhand gezüchtete Rasse, die aus einer
Kreuzung zwischen Siam und Langhaar (weiß) stammen, die 1924 von dem
Schwedischen Genetiker, T Tjebbes, durchgeführt wurden. Das Zuchtprogramm wurde 1931 in
Nordamerika von Virginia Cobb (Newton cattery) und Dr. Clyde Kyler (Harvard
Medical School) weitergeführt, indem schwarze Perser mit Siam gekreuzt wurden,
woraus schwarze kurzhaarige Jungtiere fielen, die sie miteinander
verpaarten. So entstand 1936 die erste langhaarige Point-Katze,
Newton's Debutante genannt.
Siamese-Persian Cats, Clyde E. Kyler, Virginia Cobb, Journal of
Heredity, v. 27, No. 9, Sept. 1936
Crosses with Siamese Cats, K. Tjebbes, Journal of Genetics, V. 14, p.
335, 1924 1955
wurde diese Rasse vom GCCF als Colourpoint anerkannt.
Erwähnt werden müssen hier Brian Stirling-Webb (Briarry cattery) und
Mrs SM Harding (Mingchiu cattery), die sich um die Anerkennung sehr
verdient machten.
 |
|
Briarry Gohar von Brian Stirling-Webb |
Durch die Kreuzung mit Siam, entstanden auch 1957 chocolate
Langhaar (Briarry Bruno, Eltern: Gadeford Bagheera, chocolater
Kurzhaar, und Briarry Frolic, blaucreme Kurzhaar) und lilac Langhaar
(Mingchiu Lilac, Vater Briarry Bruno). Mit der Zucht von
Himalayans mit Stammbaum wurde 1950 in den USA begonnen.
Zu erwähnen sind:
Ben und Ann Borrett, Chestermere cattery (benannt nach ihrer
Rinderfarm in West-Kanada), die einige Katzen von Stirling-Webb
kauften. 1957 stellten sie zwei Import-Katzen in Calgary, Alberta,
Kanada auf einer ACFA-Ausstellung aus. Sie sind für den
Himalayan-Standard verantwortlich.
Marguerita Goforth, Künstlerin aus Kalifornien, USA, Goforth
cattery, züchtete mit Princess Himalayan Hope, eine sealpoint
Langhaarkätzin einer Freundin, welche aus dem Tierheim San Diego
Humane Society kam. Mrs Goforth verwendete den Standard der
Borretts.
Himalayans wurden
1961 in Nordamerika von allen größeren Organisationen anerkannt.
1964 wurden redpoint und tortiepoint Himalayan in den USA anerkannt.
1984 wurden die Himalayan bei CFA eine Farbgruppe (division) bei den
Persern. |
Temperament
Perser haben eine ruhige, sehr sanfte und liebe
Persönlichkeit. Sie sind sehr anhänglich und sprechen eher wenig. Alles wird sehr bedächtig gemacht, und doch mit großer
Aufmerksamkeit, sie haben es jedoch nicht sehr eilig dabei. Perser werden in
vielen Organisationen als die Aristokraten der Katzenwelt bezeichnet. |
Pflege
Perser haben ein dickes wolliges Unterfell, was leider auch mit Knoten
einhergeht. Sie müssen regelmäßig gekämmt und gebürstet werden, damit ihr
Fell nicht verfilzt oder Knoten hat. Sie benötigen täglich Pflege. Wenn sie
nicht genügend Zeit für diese Pflege haben, sollten Sie keinesfalls in
Betracht ziehen, eine Perserkatze zu erwerben. Sie müssen regelmäßig gebadet
werden, damit ihr eindruckvolles und wunderschönes Fell seinen Glanz behält. |
|
|
|
|