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Birma

 
Birman seal
FIN* Tamus cattery
Züchter: Tanja Luoma & Teemu Nieminen, Tamus cattery, Kyröskoski, Finnland
 
Die Birma gibt es in folgenden Farbvarianten, die alle diese auffallend blauen Augen haben:
seal point Die Farbe der Abzeichen ist ein sehr dunkles Braun (genannt "seal").
blue point Die Farbe der Abzeichen ist blau-grau.
chocolate point Die Farbe der Abzeichen ist schokoladefarben und sollte nicht zu dunkel sein.
Oft kann man noch eine weiße Brille rund um die Augen sehen, die unerwünscht ist.
lilac point Die Farbe der Abzeichen hat einen grauen Ton mit einem rosa Schimmer, sie ist eher blass.
red point Die Farbe der Abzeichen ist orangefarben.
Es kommt öfter vor, dass die Vorderbeine heller gefärbt sind und Ringe haben.
cream point Die Farbe der Abzeichen ist ein helles Creme.
Generell sehen diese Katzen sehr hell aus.
seal tortie point Die dunkelbraune Farbe der Abzeichen hat orangefarbene Flecken.
Oft haben die Katzen eine orangefarbene Flamme, die im oberen Teil der Nase beginnt und sich bis auf die Stirn erstreckt. Die Katzen sind sehr attraktiv.
blue tortie point Die blaucremefarbenen Abzeichen sind die verdünnte Variante von Sealtortie. Die blaugraue Farbe der Abzeichen ist mit sehr hellen cremefarbenen Flecken versehen.
Eine sehr delikate Farbe.
chocolate tortie point Die schokoladefarbenen Abzeichen haben hellere orangefarbene Flecken.
lilac tortie point Die hellgrauen Abzeichen haben sehr helle cremefarbene Flecken.
Birman blue
White Gloves cattery
Züchter: Magoscha Zimmermann, White Glove's cattery, Schweiz
 

Alle Farbvarianten existieren auch mit Streifen, sie werden Tabby point genannt:

  • seal tabby point, blue tabby point
  • chocolate tabby point, lilac tabby point
  • red tabby point, cream tabby point
  • seal tortie tabby point, blue tortie tabby point
  • chocolate tortie tabby point, lilac tortie tabby point.

Der Ausdruck "tortie" (=schildpatt) besagt, dass die Farbe rote oder cremefarbene Flecken besitzt.
Es ist üblich, Pointkatzen mit dem englischen Namen zu bezeichnen.
Der Ausdruck "point" (=Abzeichen) heißt, dass sich die Farbe nur auf das Gesicht, die Ohren, die Beine und den Schwanz erstreckt, während der Körper fast weiß ist - meist ist die Farbe des Körpers nicht reinweiß, sondern eierschalenfarbig.

Tabbypoints wurden vor vielen Jahren durch Einkreuzen von silber shaded und chinchilla Persern gezüchtet, weil diese genetisch Tabbykatzen sind, obwohl man die Tabbyzeichnung bei Chinchilla nicht sehen kann.

EP Canth`s Eros
Züchter: Minna Hermans, Canth's cattery, Vaskio, Finnland
Birman blue tabby
White Gloves cattery
Züchter: Magoscha Zimmermann, White Glove's cattery, Schweiz
 

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Rasseprofil

(Heilige) Birma sind mittelgroße Katzen mit halblangen Haaren. Der kräftige eher lang gestreckte Körper steht auf kräftigen Beinen mit runden Pfoten. Die Birma steht eher nieder auf ihren Beinen
Der Kopf der Birma ist etwas länger als breit mit vollen Wangen und gut ausgeprägtem Kinn.
Die Nase ist gerade und mittellang, also nicht allzu kurz, und zeigt am Ansatz eine leichte Einbuchtung. Bei einigen Organisationen ist ein römisches Profil erwünscht. Sie sehen dieses Profil oft bei französischen Birmakatzen. Im Grunde genommen ist der Kopf in den verschiedenen Standards nicht allzu genau beschrieben. Auffallend sind die rundlichen vollen Wangen und der "liebliche" Gesichtsausdruck.
Die Ohren sind nicht allzu groß, offen am Ansatz, sie sind nicht spitz und sind relativ weit auseinander gesetzt.
Die Augen sind groß und fast rund. Auffallend ist ihre dunkelblaue Farbe, die sehr intensiv ist.
Das Fell ist semi-lang, greift sich seidig an, und besitzt nicht sehr viel Unterfell. Die Farbe des Felles ist eierschalenfarbig, sehr hell und zeigt am Rücken einen goldenen Schimmer. Im Winter haben die Katzen eine sehr schöne Halskrause. Die Birmakatze gehört zu den Pointkatzen, d.h. die Farbe ist nur auf das Gesicht (Maske genannt), die Ohren, die Beine und den Schwanz beschränkt.
Der Schwanz ist länger, und sieht wie ein Federbuschen aus.
Was eine Birmakatze aber vor allem ausmacht und was sofort ins Auge sticht, sind ihre absolut weißen Pfoten, Handschuhe genannt. Die Handschuhe sollen an den vorderen Pfoten nicht höher als bis zum Metakarpal (Mittelhandknochen) reichen und an den hinteren Pfoten nicht über das Fersengelenk hinausgehen. Auf der Unterseite der hinteren Pfoten enden die Handschuhe in einer Spitze (Sporen genannt), was sehr charakteristisch für die Birma ist. Die Handschuhe sollen idealerweise so symmetrisch wie möglich sein.

Birmakatzen sind sehr harmonisch gebaut und haben einen ausgewogenen Körperbau.

 

Ursprung

Um die Birmakatze ranken sich viele Legenden. So wird überliefert, dass vor vielen Jahrhunderten in den Bergen von Lugh einmal ein Mönch mit einem langen goldenen Bart lebte, diesen Bart hatte er vom Gott Song-Hio erhalten. Der Mönch diente der Göttin Tsun-Kyan-Kse, die so blaue Augen wie Saphire hatte und es frommen Seelen erlaubte, in einem heiligen Tier wiedergeboren zu werden. Die Lieblingskatze des Mönches war Sinh, eine weiße Katze mit goldgelben Augen, deren Ohren, Nase, Beine und Schwanz so braun wie die Erde waren. Eines Nachts wurde der Tempel überfallen und der fromme Mönch ermordet. Sinh, die Katze des Mönches, setzte sich trauernd beim Kopf ihres Herrn nieder. Und nun geschah das Wunder, der Rücken der weißen Katze wurde goldgelb. ihre goldgelben Augen wurden dunkelblau wie die Saphire, die Pfoten der Katze, die den toten Mönch berührten, blieben zum Zeichen ihrer Unschuld reinweiß.
Der Legende nach wandert die Seele eines toten Mönches von nun an in den Körper einer Katze. Die treue Sinh trauerte so sehr um ihren toten Herrn, dass sie am siebenten Tag starb. Seit dieser Zeit hatten alle Tempelkatzen saphirblaue Augen und einen goldgelben Schimmer am Rücken, als hätten sie einen goldenen Mantel an.
Einige sagen, die Birmakatze wurde 1916 aus Südostasien ("Heilige Katze aus Burma") nach Europa importiert. 1925 jedoch wurde die Heilige Birma in Frankreich von der Fédération Féline Française, dem Gründungsmitglied der FIFe, anerkannt. Fast alle Birmakatzen sollen von französischen Birma abstammen. 1959 wurden die ersten Birma nach den USA exportiert, und 1965 nach England. 1967 wurden sie vom CFA anerkannt.

 

Temperament

Das Wesen der Birma ist ausgeglichen und freundlich. Sie hängen sehr an den Menschen und suchen deren Nähe. Sie kuscheln gern und lieben es, gestreichelt zu werden und Aufmerksamkeit zu erhalten. Sie lieben die Gesellschaft, und sind sehr kinderlieb. Sie machen den Eindruck von sanfter Durchsetzungskraft, gepaart mit Harmonie mit ihren ausdrucksvollen und sprechenden blauen Augen.

 

Pflege

Birmakatzen sind sehr pflegeleichte Katzen. Ihr seidiges Fell verfilzt nicht und hat keinerlei Knoten. Ihr Fell haart sehr wenig. Es ist sehr wenig Fellpflege erforderlich, doch lieben sie es, gebürstet zu werden.
 
 

 
 
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