Singapura

Die Singapura ist eine der kleinsten Katzenrassen und hat ein einzigartig gefärbtes, geticktes kurzes Fell. 
 
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Singapura
Renaissance Homato Yoshi
Züchter/Besitzer: Taniana Emelyanova, Renaissance cattery, Sevastopol', Ukraine
 

Fellfarbe

Es ist nur sepia agouti erlaubt.

 

Namen für die Singapura

Der Name von Singapur, die malaiische Bezeichnung für die Insel von Singapur, bedeutet "Löwen-Stadt". (4)
Die Absicht des Singapore Tourist Promotion Board (STPB) zu Beginn des Jahres 1990, die Singapura als Touristenmaskottchen zu verwenden, löste etliche kontroverse Diskussionen aus.

Der lokale Name für die Singpura lautet: Kucinta (Kuchinta)
und besteht aus zwei malaiischen Worten:
kuching ... Katze
cinta ... lieben.
Kucinta bedeutet im Malaiischen "Ich liebe":
ku ... Kurzform von aku = Ich
chinta ... Zeitwort für "zu lieben".
Dieser Name wurde von Mdm Ang Lian Tin erfunden, Gewinnerin des Wettbewerbs 'Name the Singapore River Cats' (Bezeichnung für Singapurs Fluss-Katzen), welcher 1990 veranstaltet wurde. Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs wurden am 5. Dezember 1990 veröffentlicht, die ersten Plakate erschienen im Mai 1991.
1991 ließ das Singapore Tourist Promotion Board (STPB) auch Statuen der Singapura am Singapurfluss aufstellen und begann die Singapura in ihren Werbeartikeln zu vermarkten. (5)

 
Erster Imperial Grand Champion Englands
Mit großer Freude und Stolz habe ich die Zustimmung den ersten Imperial Grand Champion in England zu präsentieren:
Goldlay Worth Thewait
Züchter/Besitzer: Marcia Owen, Goldlay cattery, UK
 

(4) Über die Bezeichnung von Singapur können Sie hier nachlesen:
Early Names for Singapura, published by Singapore's government in 'Our History' on 28 October 2009.
(Frühere Bezeichnungen für Singapur, herausgegeben von der Regierung Singapurs in 'Unsere Geschichte' am 28. Oktober 2009, in Englisch).

(5) Sie können ein Bild der Statuen der Singapura in der Nationalbibliothek Singapurs bewundern.

 

Literatur

The Singapura
Ray Wigley BSc PhD, 2010 - 164 Seiten (In Englisch)
Sie finden einen elektronischen Auszug - über die Geschichte der Singapura, mit Bildern der Stammkatzen - online bei
google.books.com:
Geben Sie als Suchbegriff "The Singapura" ein.

Website von Tommy Meadows, auf der sie über die Geschichte der Singapura schreibt,mit Bildern der Stammkatzen der Singapura.

The Ascent of Cat Breeds: Genetic Evaluations of Breeds and Worldwide Random Bred Populations
Monika J. Lipinski, Lutz Froenicke, Kathleen C. Baysac, Nicholas C. Billings, Christian M. Leutenegger, Alon M. Levy, Maria Longeri, Tirri Niini, Haydar Ozpinar, Margaret R. Slater, Niels C. Pedersen, and Leslie A. Lyons
Genomics. 2008 January; 91(1): 12–21.

"Breeds such as the Burmese, Havana Brown, Singapura, and Sokoke had the lowest heterozygosity values while Siberians had the highest among the breeds, which was comparable to random bred cats."
Übersetzung in Deutsch:
Rassen, wie Burma, Havana Brown, Singapura und Sokoke hatten die niedrigsten Werte bezüglich Heterozygosität, während die Sibirer den höchsten Wert unter diesen Rassen hatte, welchen man mit zufällig gezüchteten Katzen vergleichen kann.

Das Abstimmungsergebnis des CFA Singapura Breed Council 2011, einen Outcross der Singapura mit Burmakatzen für die nächsten 5-10 Jahre zu erlauben, war, wie folgt:
Von 10 Mitgliedern haben sich 6 beteiligt.
1 Ja: Outcross bis 31. Dezember 2021
5 Nein
0 Enthaltungen

Pyruvate kinase deficiency (PK Def) in Bengal and Singapura cats
Langford Veterinary Services, 2009, Langford North Somerset, UK

Pyruvate kinase (PK) deficiency, FAB, Nov. 2008, Tisbury, Wiltshire, UK
 

 

Eurocatfancy

Standard AACE
Standard ACF
Standard ACFA
Standard CCA
Standard CCCA
Standard CFA
Standard CFF
Standard GCCF
(Sie müssen das Buch kaufen.)
Standard LOOF
Standard NZCF
Standard SACC
Standard TICA
Standard WCF
 
 
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Rasseprofil

Die Singapura ist eine der kleinsten Katzenrassen und hat ein einzigartig gefärbtes, geticktes kurzes Fell. 
Die Katze ist, verglichen zu ihrer Größe - klein bis mittelgroß, überraschend schwer.

Der Kopf ist eher kurz, wenn man ihn im Profil betrachtet. Er ist gerundet, aus jedem Blickwinkel, gerundete Stirn und gerundeter Oberkopf, gerundet an den Wangenknochen, aber mit einem deutlichen "Whiskerbreak" zur Schnauze hin. Die Nase zeigt eine deutliche Kurve auf Augenhöhe. Die Schnauze ist kurz und breit (mittelkurz, wie es im Standard heißt, also nicht zu kurz).
Der Hals ist eher kurz und dick.

Die Ohren sind ziemlich groß, offen und weit am Ansatz, ein wenig zugespitzt an den Ohrspitzen. Die Ohrmuschel ist an der Hinterseite sehr ausgeprägt. Die Ohren sind leicht aufrecht gesetzt, stehen aber nicht zu eng beisammen.

Man ist sofort von den auffallend großen Augen gefangen, die leicht mandelförmig sind und eine außergewöhnlich leuchtende Farbe haben. Die Augenfarbe kann gelb, haselnussfarben oder grün sein.

Der Körper ist leicht untersetzt, mit sehr guter Muskulatur. Der Körper bildet zusammen mit den Beinen ein Quadrat.
Die Beine sind kräftig und haben eine sehr gute Muskulatur. Die Pfoten sind fein und bilden eine ovale Form.
Der Schwanz soll bis zu den Schulterblättern reichen, er verjüngt sich leicht und hat eine abgestumpfte Spitze.

Das Fell ist einzigartig bei dieser Rasse. Es ist fein, sehr kurz und liegt eng am Körper an.
Das Fell ist auf der Oberseite des Körpers dunkel braun (sepia genannt) getickt, die Grundfarbe ist leicht beige elfenbeinfarbig. Das Kinn, die Brust, die Unterseite des Körpers und die Innenseite der Beine sind sehr hell in der Farbe, hell elfenbeinfarben. Die Innenseite der Vorderbeine und die Knie der Hinterbeine können einige horizontale Streifen zeigen.
Tabbyzeichnung im Gesicht: die typische Tabbyzeichnung auf der Stirn ("M"), Maskarazeichnung rund um die Augen und Spiralen auf den Wangen. Auch der Nasenrücken ist etwas dunkler in Dunkelbraun gefärbt. Die Öffnungen der Schnurrhaare (die Stelle, wo die Schnurrhaare aus der Haut heraus kommen) sind dunkelbraun.
Die Haare zwischen den Zehen sind dunkelbraun gefärbt.

Die Rasse wächst sehr langsam heran und braucht zwei bis drei Jahre, um voll ausgewachsen zu sein. Kater sind größer und schwerer als Weibchen.

 

Ursprung

Der Ursprung der Singapura ist einigermaßen kontrovers und mysteriös.
Die Rasse wurde 1981 erstmals von Tommy und Hal Meadow beim CFA vorgestellt, als so genannte natürliche Rasse, welche direkt von Singapurs Straßenkatze abstammen sollte. Als die Meadows 1975 von Singapur in die USA zurück kehrten, hatten sie drei Katzen im Gepäck, von denen sie behaupteten, sie wären die in Singapur heimischen Straßenkatzen und seien daher die Gründerkatzen für die Singapura-Rasse: Puss'e, ein junges Weibchen, Ticle, ein männliches Jungtier, und Tes, sein weibliches Geschwisterchen. Tommy Meadow war schon immer an braunen und getickten Katzen interessiert, da sie Abessinier, Burma und Siam seit Anfang 1955 züchtete. Aber Aufzeichnungen des Primary Production Department (PPD) von Singapur enthüllten, dass diese 3 Katzen - Puss'e, Ticle und Tes - sich bereits unter den sechs Burma- und Abessinierkatzen des Paares befanden, als sie 1974 in Singapur ankamen. (1)
1990 stellte einer der Singapura Rasseklubs des CFA Fragen über den tatsächlichen Ursprung der Singapura-Rasse. Als Mr. und Mrs Meadow am 9.-10- Februar 1991 am Board Meeting des CFA teilnahmen, um Informationen über den Ursprung der Rasse zu liefern, erzählte Mr. Meadow dem Vorstand, dass ursprünglich bereits 1971 Katzen ohne Export- und Importpapiere auf einem Boot geschmuggelt und von ihnen exportiert worden waren. Tes, Ticle und Puss'e wären die Nachkommen (Enkelkinder) dieser vier namenlosen Katzen, welche mit dem Boot transportiert wurden. (2)
George und Gladys of Usaf waren Katzen der ersten Generationen von Ticle und Puss'e of Usaf.

Sei es wie es ist, ob die Singapura-Rasse aus einer Rassenkreuzung zwischen Abessiniern und Burma, welche von den Meadows in Michigan durchgeführt wurden, entstanden ist, oder ob sie von diesen vier Bootkatzen abstammt, welche ohne Papiere von Singapur 1971 exportiert wurden, es gibt zu guter letzt einen Import von Singapur mit Papieren: Am 2. April 1980 kam Chiko of Rya, eine weibliche Singapura-Straßenkatze aus Singapur, in Seattle, WA an, welche von Brad und Sheila Bowers mit Hilfe des Tierarztes der SPCA, Dr. Lee, exportiert werden konnte.
1987 besuchte Gerry Mayes, ein Ingenieur im Ruhestand und Singapura-Züchter aus Atlanta, GA, Singapur, um hier länger zu bleiben. Gerry Mayes konnte einige Straßenkatzen aus Singapur in die USA importieren, mit Hilfe von Mrs Lucy Koh, Präsidentin des Singapore Cat Club. Obwohl die Singapura-Katzen, welche von Mr. Mayes importiert worden waren, nicht von CFA registriert wurden, erhielten deren Nachkommen einen 5-Generationen Stammbaum. Unter diesen aus Singapur importierten Katzen wurde über eine Katze, namens Little Singh Bull, in Singapurs Zeitung, The Straits Times, am 31. Dezember 1989 ein Artikel geschrieben. (3)

Unter den frühen Singapura-Züchtern, welche genannt werden müssen, befanden sich:
Barbara Gilbertson, welche eine der ersten Singapura-Züchter war und einen großen Beitrag 1978 für den Erfolg der Singapura mit ihrem Zuchtpaar Rummy, weiblich, und Thumper, männlich, leistete.
Andere frühe Züchter, welche erwähnt werden sollen, sind Helen Cherry, Jo Cobery, Alice Dilts, Alice Faber, Florence Greenburg, Priscilla Hobbs, Catherine MacQuarrie, Nancy Mattos, Gerry Mayes, Tord Svenson, und Mary Tichenor.

Bereits seit 1981 konnte die Singapura bei CFA registriert werden und erhielt 1988 den Champion-Status.

1998 wurden die ersten Singapura nach England importiert. Carole Thompson, Gloucestershire, importierte ein Weibchen, namens Imago's Faye Raye of Usaf, welche schwanger war und in der Quarantäne 3 Jungtiere, namens Muffy, Mimi und Kuan, gebar. Kurz danach folgte Scricobery's Indah, welcher einen guten Deckkater für Faye und ihre zwei Töchter, Muffy und Mimi, abgab. Kuan, der Bruder von beiden, wurde nach Kanada gesendet, wo er bei ACFA Quadruple Grand Champion wurde.

Pat und Eddie Bell aus Northumberland  kauften einige Katzen von Carole Thompson, und auch Debbie Van Den Berg und ihr Partner Mal waren von der Rasse gefangen. Sie kauften ihre ersten zwei Weibchen von Pat und Eddie Bell: Tolgoblin Sweet Saffron (Saffie) und Tolgoblin Esmirelda Ofmine (Esme), ebenso wurde Changis Singing Purs Theo aus den USA importiert. Theo war der Deckkater für die beiden Weibchen, wie auch für Tolgoblin Elven Princess, eine Halbschwester von Saffron und Esmirelda.
Obwohl die Rasse bereits Champion-Status bei allen amerikanischen Organisationen hatte, war sie noch immer nicht von GCCF anerkannt worden. Debbie und Mal stellten ihre Katzen auf vielen GCCF Ausstellungen aus. Es bestand auch genug Interesse an der Rasse, so dass 1993 ein Rasseklub gegründet wurde. 1994 waren bereits 54 Katzen bei GCCF registriert und die Singapura erhielt Preliminary Status. 9 Katzen erhielten Merit Zertifikate 1997 in der National Cat Club Show.
Im Juni 2002 hatte die Rasse alle erforderlichen Kriterien erreicht und erhielt Provisional Status, die Katzen gewannen Intermediate Zertifikate und gewannen die Klasse für "verschiedene Rassen" gegen bereits lang anerkannte Rassen. Die Katzen konnten auch in der Supreme Show der GCCF um Best Provisional Breed konkurrieren, wo 2002 Sarwillou Kyu Kyusu von Mrs Larmour gewann.
Im Oktober 2004 hatte die Rasse schließlich die Kriterien erreicht, um vollen Champion-Status zu erhalten, der mit Beginn der nächsten Ausstellungssaison im Juni 2005 in Kraft trat. Im Juli 2006 wurde der erste Imperial Grand Champion gekrönt, und am 17. November 2007 brachten die ersten zwei englischen Imperial Grand Champions, Imperial Grand Champion Valisa Bertie Bassett und Imperial Grand Champion Goldlay Worth Thewait, die Rasse ganz nach oben an die Spitze der GCCF.


(1) Lesen Sie folgenden Artikel von Annalisa Dass über den Ursprung der Singapura-Rasse, herausgegeben am 23-Apr-1999, National Library Board Singapore (in Englisch).
 

(2) 1991-1992 CFA Jahrbuch, Seite 635, Spalten 2-4

(3) The Straits Times, 31 December 1989, Page 17 (Seite 17), archiviert in der Nationalbibliothek Singapurs.

 

Berühmte frühe Zwinger

Züchter Cattery  
Tommy Meadow Usaf Begründer der Rasse
Hal Meadow Changi Begründer der Rasse
Sheila Bowers Rya erster dokumentierter Import aus Singapur
Gerry Mayes Little Singh importierte mehrere Singapuras von Singapur, berühmt ist sein Kater Little Singh Bull
Helen Cherry Dont  
Jo Cobery Sricobery  
Alice Faber Ronalli  
Florence Greenburg Jademountain  
Priscilla Hobbs Imago  
Nancy Mattos Sabertooth  
Tord Svenson Juciful  
Mary Tichenor Jubilation erster Singapura Grand Champion: Jubilation Pikku Poyka
Margaret und Robert LaBounty Mutiny erster Singapura Grand Premier 1989: Mutiny Pa'ki Wun Sun
Carole Thompson Silvaner  
Pat und Eddie Bell Tolgoblin  
Marcia Owen Goldlay erster Imperial Grand Champion in England am 15. Juli 2006: Goldlay Worth Thewait
 

Temperament

Die Singapura ist eine sehr aktive, sprechende und manchmal inquisitatorische Katze. Die Katzen sind sehr schnell und können recht hoch hinaufspringen. Diese kleine Katze will Alles wissen und ist überall. Sie ist sehr auf ihren Besitzer fixiert.
Man wird sofort von der Singapura eingenommen und verliebt sich in sie, weil sie außergewöhnlich große und ausdrucksvolle Augen besitzt.
 

Pflege

Die Katze benötigt fast keine Pflege. Aber es wird empfohlen, da Fell regelmäßig zu bürsten, um das glänzende Fell zu erhalten und tote Haare zu entfernen.

 

 
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