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Die Selkirk Rex gibt es in allen Farben und Mustern, die genetisch
möglich sind:
- schwarz, balu, chocolate, lilac, cinnamon, fawn, rot, creme,
schildpatt
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Odessa from Sham
Züchter: Alla und Max Schischkin,
from
Sham cattery, Dinslaken, Deutschland |
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Froni from Sham
Züchter: Alla und Max Schischkin,
from
Sham cattery, Dinslaken, Deutschland |
- Alle diese Farben gibt es auch mit Silber, als Golden, Smoke,
Shaded und Chinchilla, zum Beispiel: blau smoke, blaucreme smoke, golden shaded, blau golden
getigert, rot silber gestromt,
schildpatt silber getupft, creme silber getigert, etc.
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- Alle diese Farben können eine Tabby-Zeichnung haben, gestromt,
getigert, getupft, sie können auch silber tabby sein.
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- Alle diese Farben können auch mit Weiß sein, als Van und Bicolor.
Zum Beispiel: smoke bicolor, blau tabby Van, chinchilla bicolor,
etc.
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Filou from Sham
Züchter: Alla und Max Schischkin,
from
Sham cattery, Dinslaken, Deutschland |
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- Alle diese Farben können auch mit Points sein, auch
smoke-pointed, tabby pointed und silber tabby pointed.
- Die pointed Farben können auch mit Weiß sein, zum Beispiel: seal
smoke pointed bicolor, chocolate tabby pointed mit Weiß,
cinnamon tortie pointed mit Weiß, etc.
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Gr.Int.Pr. Dreamhunters Andromeda
Züchter: Fam. Fahlisch,
Dreamhunters cattery, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland |
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Eurocatfancy
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Rasseprofil
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Die Selkirk Rex ist mittelgroß bis groß mit sehr kräftigen Knochen und
gewelltem Fell. Sie ist eine der vielen Rexrassen, die es gibt.
Der Kopf ist rund mit vollen Wangen und einer breiten, abgerundeten Stirn. Die
Nase ist mittellang und hat einen definierten Stopp, ein Break in der Nase ist
jedoch ein schwerer Fehler. Die Schnauze ist kurz und kantig mit deutlichem
Whiskerbreak (deutlicher Einschnitt am Ansatz zu den Wangen), die Schnauze ist
deutlich zu erkennen und hat gekräuselte Schnurrbarthaare. Das Kinn ist kräftig.
Der Kopf sitzt auf einem kurzen, kräftigen Hals.
Die Ohren sind mittelgroß und haben spitz zulaufende Ohrspitzen, sie sind weit
auseinander gesetzt.
Die Augen sind groß und rund. Die Augenfarbe kann beliebig sein, sie steht in
keiner Beziehung zur Fellfarbe.
Der Körper ist etwas langgestreckt und rechteckig - man nennt dies semi-cobby,
der Körper bildet mit den Beinen ein Rechteck. Die Brust ist voll.
Die Beine sind mittellang und haben, wie der Körper, kräftige Knochen. Die
Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine. Die Pfoten sind groß und
rund.
Der Schwanz ist mittellang, relativ dick, er verjüngt sich nur wenig, die
Schwanzspitze ist abgerundet.
Die Locken sind auffallend ausgeprägt am Hals und am Schwanz. Die Locken am
Körper sind unterschiedlich ausgeprägt, das Fell ist nur mäßig gelockt. Die
Entwicklung des Fells dauert bis zu zwei Jahre, damit man das gewellte Fell auch
deutlich sehen kann.
Die Rasse wird auch als Katze im Lammfell bezeichnet.
Die Selkirk Rex
gibt es in Langhaar und Kurzhaar:
Langhaar:
Das Fell ist mittellang, weich und wie Plüsch anzugreifen, es ist relativ dicht.
Das Fell besitzt nur lose Locken, die individuell bei jeder einzelnen Katze
verschieden sind.
Kurzhaar:
Das Fell ist nicht so kurz, wie es gewöhnlich bei Kurzhaarkatzen ist, es ist
mittelkurz und doppelt und hat ein dickes Unterfell. Die Locken sieht man an den
gewellten Haarspitzen. |
Ursprung
Die Rasse ist eine der neuesten natürlichen Rassen, sie hat ein natürlich
gewelltes Fell und stammt von einer Hauskatze ab. Miss DePesto of Noface wurde
in einem Tierheim 1987 geboren, das For Pet's Sake genannt wurde und von Kitty
Garrett Brown in Sheridan, Montana, betrieben wurde. Miss DePesto war eine
blaucreme mit Weiß Kätzin mit grünen Augen und hatte dieses natürlich gewellte
Fell. Sie hieß ursprünglich Curly-Q wegen ihres sonderbar gelockten Fells. Als
sie sehr jung auf einen neuen Platz vermittelt wurde, wurde sie wieder
zurückgebracht, weil sie so viel schrie und so aufdringlich war. Mit neun Wochen
wurde sie wieder vermittelt und kam zu Peggy Vorrhes von der Bozeman
Human Society, welche sie an die Perserzüchterin Jeri Newman in
Livingstone, Montana, weitergab. Jeri änderte den Namen der Katze und nannte sie Miss DePesto
(pesting bedeutet im Englischen, jemanden mit seiner Aufdringlichkeit
verfolgen). Miss Newman verpaarte sie mit Ch. PhotoFinish of Deekay, einem
schwarzen Perserkater. Miss DePesto bekam am 4.7.1988 drei Jungtiere mit
gelocktem Fell in ihrem 6-er Wurf: Noface Oscar Kowalski, ein schwarz-weißer
Kurzhaarbursche mit gelocktem Fell, Noface Sheela, ein schwarzes Kurzhaarmädchen
mit gelocktem Fell, ein schildpatt Kurzhaarmädchen mit gelocktem Fell, zwei
schwarze Kurzhaarburschen mit geraden Haaren, und ein Langhaarmädchen mit
geraden Haaren. Beachten Sie, dass in diesem Wurf ein Langhaarjungtier war!
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| Miss DePesto |
Noface Oscar
Kowalskisi |
1989 wurde Oscar auf Miss DePesto rückgekreuzt, woraus am 15.7.1989 ein 4-er
Wurf geboren wurde: Noface Snowman, ein red point Kurzhaarjunge mit gewelltem
Fell, zwei schildpatt Kurzhaarmädchen mit gewelltem Fell, und ein
Kurzhaarmädchen mit geraden Haaren. Beachten Sie, dass in diesem Wurf ein
Jungtier mit Points (=Siamabzeichen) war!
Oscar ist der Stammvater der meisten Selkirk Rex-Linien.
Es stellte sich also durch diese Würfe heraus, dass das Gen, welches das
gewellte Fell verursacht, dominant vererbt wird, und dass Miss DePesto Langhaar
und das Himalayan-Gen trug.
Miss DePesto wurde fünfmal verpaart, einmal mit
PhotoFinish, dem schwarzen Perserkater, zweimal mit ihrem Sohn Oscar, einmal mit
einem Hauskater, Mr. Rogers genannt, und einmal mit Ch Razberrilane Purrpower of Big Sky,
einem shaded
golden Perserkater.
Jeri Newman schrieb auch den ersten Standard, in welchem sie den "Britischen"
Look betonte (siehe die erlaubten Verpaarungen mit Britisch Kurzhaar). Sie
wählte die Bezeichnung Selkirk Rex, Selkirk war der Name ihres Stiefvaters. Es
gibt auch die Selkirk
Mountains, die ca. 75 Meilen vom Geburtsort von Miss DePesto entfernt sind, und
ein Flüßchen namens Selkirk, das ungefähr 20 Meilen entfernt ist.
Die Rasse wurde 1994 zuerst von der TICA und von ACFA anerkannt.
Die ersten Selkirk Rexkatzen, die auf einer CFA-Ausstellung in Salt
Lake City, Utah, im Jänner 1990 ausgestellt wurden, waren Oscar und sein Sohn Snowman. CFA
anerkannte die Rasse unter den Gemischten Rassen in der Kurzhaarkategorie im
Oktober 1992.
Die ersten Selkirk Rex kamen am 7. und 8. Februar 2002 nach England, es waren
3 Geschwister, gezüchtet von den Züchtern Christiana
& Karl Aichner (DGC Serenitie Betty Boop of Courtlycats, blaucreme bicolor
Kurzhaarkätzin
x RW SGC Conan von Ebenthal of Courtlycats, blauer Britisch Kurzhaarkater). Das
erste Kätzchen von den 3 Geschwistern war Courtlycats Count Basie, ein creme
Langhaarkater, welcher am 7. Februar in den Zwinger
Kresant ankam (Züchter Angela & Jim Mann).
Am 8. Februar 2002 kamen die beiden anderen Kätzchen von den 3 Geschwistern nach
England: GC
Courtlycats Call Me Madam kam in den Zwinger Toreska (Züchterin Linda Davison),
und CH
Courtlycats Cookies n Cream, eine blaucreme Langhaarkätzin, kam in den Zwinger
Trueblue (Züchterin Lisa Peterson).
Aus dem 3. Wurf von Miss DePesto (mit ihrem Sohn
Noface Oscar Kowalski), ging Noface Grace Slick, eine blue point mit Weiß
Kätzin, geboren am 10.2.1990, zu Mary Harrington in der Schweiz. Ein Artikel
über Grace, der im französischen Katzenmagazin Atout Chat erschien, erregte das
Interesse vieler Leute. Eine war Regine Lohre (cattery du Clos Des Anges), die Mrs.
Harrington kontaktierte und Grace bekam, so wurde diese die Stammmutter der Selkirk Rex
in Frankreich.
Ein Jungtier von Grace, welches 1992 in Frankreich geboren wurde, namens Helosia du Clos des Anges,
kam nach Saarlouis und wurde so die Stammmutter der Selkirk Rex in Deutschland.
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Genetik und Zucht
Das Rexfell der Selkirk Rex wird dominant vererbt, das Gen wirkt sich auf die
Grannenhaare, Leithaar und das Unterfell aus. Das heißt, das Gen wirkt anders
als bei den Devon Rex und
Cornish Rex, wo das gewellte Fell rezessiv vererbt wird. Zur Zucht werden
Britisch Kurzhaar, Amerikanisch Kurzhaar, Perser und Exotic eingesetzt. |
Temperament
Die Selkirk Rex von heute ist sehr geduldig, sanft, tolerant und sehr
anhänglichk, sie hat eine feine Stimme und ist nicht sehr laut. Die Rasse hat
das sanfte und geduldige Temperament von den Kreuzungen mit Britisch Kurzhaar
geerbt, sie hat das knuddelige und liebe Wesen von den Persern geerbt.
Die Rasse ist Nichts für Schönheitsfetischisten, die wollen, dass ihre Katzen
immer wie aus dem Ei gepellt aussehen, weil die Locken nur lose gewellt sind und
nicht besonders geordnet angeordnet sind.
Die Katzen kuscheln gern, wollen gern auf dem Arm getragen werden, und legen
sich entspannt auf den Rücken.
Sie haben eine robuste Gesundheit. Die Rasse ist unkompliziert und ohne Probleme
zu züchten. |
Pflege
Die Katzen, besonders die Langhaarkatzen, müssen regelmäßig
gekämmt werden. Monatlich einmal ein Bad wird empfohlen. | |
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