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Die Points können viele verschiedene Farben haben:
- seal point, blue point, chocolate point, lilac
point
Diese Farben werden 'traditionelle' Farben genannt.
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- red point, cream point
- cinnamon point, fawn point
- und alle tortie points
- und alle diese Farben auch als Tabbypoints
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- Bei einigen Organisationen sind auch Points mit Dilute
Modifier anerkannt: caramel, apricot
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| Zu Dilute
Modifier siehe Kapitel
Genetik, Gen Dm. |
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- In einigen Organisationen sind auch silver
pointed Thai anerkannt, die Points sind also mit Silber, die
non-tabby Farben werden smoke point genannt, die tabby Farben
silver tabby point.
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- Eine besondere Farbe ist Weiß.
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Literatur
Ayutthaya,
UNESCO Weltkulturerbe
Siamese Cats: Legends and Reality, Martin R Clutterbuck,
Bangkog, 2004, White Lotus Co Ltd, ISBN-13: 978-9744800534
Our cats, and all about them, Harrison Weir, 1889, Tunbridge
Wells [England] : R. Clements and Co.
The book of the cat, Frances Simpson, 1903, Cassell and
company, limited in London
Albinism in the domestic cat (Felis catus) is associated with a
tyrosinase (TYR) mutation, D. L. Imes, L. A. Geary, R. A.
Grahn and L. A. Lyons, Animal Genetics Volume 37, Issue 2, Article
first published online: 20 JAN 2006 |
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Andere Namen für Thai
- Siam "alten Typs"
- Siam von klassischem Typ
- Apfelköpfchen
Dazu ist zu sagen, dass der Kopf der Thai keineswegs rund ist
und diese Bezeichung doch eher einen abwertenden Beigeschmack
hat.
- Traditionelle Siam
Leider sind alle diese Bezeichnungen irreführend, da die
Thaikatze zwischen dem modernen Siamtyp und dem traditionellen
(alten) Typ liegt,
also keineswegs einen gedrungenen Körper besitzt oder einen
rundlichen Kopf hat. |
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Eurocatfancy
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Rasseprofil
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Die Thai ist
elegant, geschmeidig, muskulös und schlank. Sie ist fremdländisch in
ihrer Erscheinung, jedoch nicht orientalisch.
Die Thai ist sehr harmonisch, ohne extreme Merkmale, sie soll den
Siamtyp des alten Thailand widerspiegeln und erhalten und
keinesfalls an den modernen westlichen Siamtyp erinnern.Der
Körper ist etwas lang gestreckt, sehr muskulös, jedoch weder
gedrungen, noch lang. Die Beine sind mittellang, schlank, mit ovalen
Pfoten, sodass die Beine zum fremdländischen Ausdruck passen. Der
Knochenbau ist mittelstark.
Der Schwanz ist so lang wie der Körper und verjüngt sich leicht zur
Schwanzspitze hin. Der Kopf formt einen Keil, mittelbreit, er ist
jedoch länger als breit und verjüngt sich zur Schnauze, mit
gerundeten Wangen. Die Schnauze ist mittellang bis lang und
abgerundet, sie kann einen leichten Pinch zu den Wangenknochen hin
haben.
Die Ohren sind mittelgroß bis groß, weit gesetzt, wobei die leicht
gerundeten Ohrspitzen leicht nach außen zeigen.
Die Augen sind mittelgroß bis groß, nicht orientalisch im Schnitt,
sondern haben eine volle Mandelform und sind leicht schräg zum
Ohransatz gesetzt. Die Augenfarbe ist ein intensives Blau.
Der Hals ist mittellang, jedoch nicht zu dick. Das Fell ist kurz,
anliegend, jedoch nicht so glatt anliegend wie bei der Siam. Die
Textur ist seidig, das Fell besitzt sehr wenig Unterwolle. Das
Charakteristische der Thai sind die Abzeichen (Points):
der Körper ist fast weiß, nur die Ohren, das Gesicht (Maske), die
Beine und Pfoten und der Schwanz sind gefärbt. |
Ursprung
Der Ursprung der Thai wird -wie bei der Siam - in Thailand
vermutet.
Die Geschichte der Thai ist eng mit der Geschichte der Siam "altenTyps"
verbunden. "The Cat Book of Poems"
(Tamra Maew, entstanden zwischen 1350 - 1765) beschreibt die sealpoint
Thai mit einem hellem Fell, die einen schwarzen Schwanz,
schwarze Beine und Ohren mit weißen Haaren und blaue Augen hatte.
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Die achte
Katze Wi-Chi-An-Maad (Diamant) oder Wichien Maas (Monddiamant) - Siam, Thai. |
| Smud Khoi of Cats (auch Smut Khoi geschrieben), eine Kopie des Skripts
Tamra Maew,
welche zwischen 1868-1910 von einem Mönch, namens Somdej Phra Buddhacharn
Buddhasarmahathera, geschrieben wurde. |
Bild mit freundlicher Genehmigung von
Henk Keers,
Siau Tsj'oe cattery, Niederlande.
Nach einem Manuskript im Besitz von Debbie Howard |
| Siam und Thai beanspruchen für sich
denselben Ursprung. |
1884 erhielt der scheidende Konsul Edward Blencowe Gould (1847–1916) ein Siamkatzenpärchen,
namens Pho und Mia -
man sagt: vom Siamesischen König, welche er als Geschenk für seine
Schwester Lilian Jane Veley nach England brachte. 1885 produzierten
die beiden Katzen von Mrs. Veley, Pho und Mia, drei Siam-Jungtiere,
namens Duen Ngai, Kalohom, und Khromata, welche gemeinsam 1885 in
der berühmten Crystal Palace Show in London ausgestellt wurden.

Siam-Thai-Jungtiere: Duen Ngai, Kalohom, und Khromata Mrs. Vyvyan, aus Dover, schreibt an Harrison Weir:
"The original pair were sent from Bangkok, and it is believed that
they came from the King's Palace, where alone the breed are said to
be kept pure. At any rate they were procured as a great favour,
after much delay and great difficulty, and since that time no others
have been attainable by the same person. We were in China when they
reached us, and the following year, 1886, we brought the father,
mother, and a pair of kittens to England." 1) Die frühen Siam aus England und Amerika erinnern relativ wenig an
die heutige Siam. Die frühen Siam hatten einen kürzeren Körper,
runde Augen und einen runderen Kopf, der heute Apfelköpfchen genannt
wird. Lesen Sie darüber im Siamstandard, der 1892 von
Harrison Weir heraus gegeben wurde.
"I take it, therefore, that the true breed, by consensus of opinion,
is that of the dun, fawn, or ash-coloured ground, with black points.
Other colours should be shown in the variety classes.
The head should be long from the ears to the eyes, and not over
broad, and then rather sharply taper off towards the muzzle, the
forehead flat, and receding, the eyes somewhat aslant downwards
towards the nose, and the eyes of a pearly, yet bright blue colour,
the ears usual size and black, with little or no hair on the inside,
with black muzzle, and round the eyes black.
The form should be slight, graceful, and delicately made, body long,
tail rather short and thin, and the legs somewhat short, slender,
and the feet oval, not so round as the ordinary English cat.
The body should be one bright, uniform, even colour, not clouded,
either rich fawn, dun, or ash. The legs, feet, and tail black. The
back slightly darker is allowable, if of a rich colour, and the
colour softened, not clouded." 2) "The Book of the Cat", 1903 von Frances Simpson
geschrieben, enthält verschiedene Beiträge von Siamzüchtern und
bestätigt auch, dass es auch blaue, schwarze, weiße und tabby Siam
gab, hält aber fest, dass nur die königlichen Siam und chocolate
Siam zu dieser Zeit in England anerkannt waren.

Illustration: The Book of the Cat, 1903
Quelle: siehe Literatur Ebenso war man der Meinung, dass es zwei
verschiedene Siamtypen gab.
So schreibt Mrs. Carew Cox, eine Katzenrichterin und Pionierin der
Siam - Zitat aus Mrs. Simpsons Buch 1903:
"There appear to be two distinct types - the compactly built, short
in body, short on legs, and round in head; and the long-bodied,
long-faced, lithe, sinuous, and peculiarly foreign-looking variety."
3)
Mrs. Robinson, eine Siamzüchterin und Katzenrichterin, schreibt im
Buch von Mrs Simpson:
"Of the royals there seem to be two types in England: the one -
rather a small, longheaded cat, with glossy, close-lying coat and
deep blue eyes, and with a decided tendency to darken with age - is
generally the imported cat or having imported parents; the other is
a larger cat, with a rounder head, a much thicker, longer, and less
close-lying coat, and the eyes a paler blue (these cats do not
darken as much or as soon as the other type, and have generally been
bred for several generations in England)." 4)

"Tiam O'Shian is another Siamese of high repute, the
property of Mrs. Vyvyan, who bred him ; but Tiam resides with Mrs.
Parker Brough whilst his owner is abroad. He is a magnificent type
of Siamese, even in colour, with deep seal] points."
Quelle: siehe Literatur In den frühen 60-ger Jahren begann der "robuste" Typ der Siam zu
verschwinden, 1986 war der alte Typ der Siam völlig auf Ausstellungen
verschwunden. Noch 1960 gab es eine sehr große Anzahl von Siam
auf amerikanischen Ausstellungen, 50-60 Katzen waren durchaus
normal. Dies hat sich in den 80-ger Jahren geändert, und heute wird
eine Klasse von 10 Siam als große Klasse bezeichnet.
Der heutige moderne Siamtyp hat sich seit dieser Zeit weit von dem
ursprünglich klassischen Siamtyp entfernt. In den Stammbäumen der
modernen Siam kann man auch keinerlei Importtiere aus Thailand mehr
sehen. Dies kann auch auf etliche Standardänderungen, die
Entwicklung in der Siamzucht durch die Züchter und die Richter
zurückzuführen sein.
1966 wurde ein neues Vorwort zum CFA-Standard geschrieben, in
welchem die Siamzucht mit dem verglichen wurde, wie die Natur den
Cheetah modelliert hatte. Die Züchter wurden darin bestärkt, dass
sie wie Künstler ein neues Kunstwerk schaffen würden. Dieses
Vorwort aus 1966 bevorzugte den mehr extremen Typ der Siam.
Züchter und Aussteller des traditionellen Siamtyps hatten mehrere
Alternativen:
die Zucht komplett aufzugeben, da ihre Katzen nicht mehr erfolgreich
auf Ausstellungen sein konnten,
auf den neuen Siamtyp umzusteigen,
oder im Stillen, und wenig beachtet, den traditionellen Siamtyp
weiterzuzüchten.
Um 1986 konnte man keine traditionellen Siam mehr aus Ausstellungen
sehen.
Doch, glücklicher Weise, gab es einige Züchter, welche weiterhin die
traditionellen Siamesen aus Thailand importierten und den
traditionellen Typ züchteten. In den Stammbäumen der Thaikatze kann
man viele Importtiere aus Thailand finden, wo die Siamkatzen noch immer
gleich aussehen und so geblieben sind, wie sie um 1900 waren. Bald mussten
die Züchter jedoch erkennen, dass sie
unter der Rassebezeichnung "Siam" wenig Erfolg auf Anerkennung
finden würden. So wurde der traditionelle Siamtyp in Thai umbenannt.
2006 wurde die Thaikatze von der TICA zur Registrierung, jedoch ohne
Titel anerkannt. Seit 01.05.2010 ist die Thai bei der TICA auch für
das Championat anerkannt. |
Temperament
Die Thai ist eine sprechende Katze. Sie spricht sehr gerne mit
ihrem Besitzer. Sie ist eine aktive Katze, die sehr gerne spielt.
Wenn sie keinen Spielkameraden hat, dann wird eben einer erfunden,
so wird ein x-beliebiger Gegenstand zum Spielgefährten. Sie sind
sehr aktiv und können sehr gut springen.
Thai sind keine Katzen für draußen, sie lieben ein sehr warmes Plätzchen -
ihre Körpertemperatur ist um ca. 1°C höher als die anderer Katzen. So lieben
sie es, direkt auf einem Heizkörper, auf dem Fernseher, dem Computer zu
schlafen, kurz auf jedem, was Wärme erzeugt.
Sie lieben ihre Besitzer und brauchen viel Aufmerksamkeit und Zuneigung, sie sitzen gern auf den Schultern oder kuscheln sich gern in den Schoß, oder schlafen
gern unter der Decke im Bett.
Diese extrem intelligenten Katzen eigenen sich hervorragend als Hausgenossen
für Leute, die ständige Begleitung wollen. Thai begleiten Sie überall hin,
wenn Sie sitzen, sitzen sie auf ihrem Schoß, wenn Sie essen, sitzen sie
neben Ihnen auf einem Sessel, ohne sie jedoch zu bedrängen oder zu betteln,
wenn Sie schlafen gehen, wollen sie bei Ihnen im Bett liegen. In der Thai
haben Sie einen treuen Freund für ihr ganzes Leben. |
Pflege
Thai benötigen relativ wenig Pflege. Doch tut es ihnen gut, ihr Fell mit
einem Ledertuch abzureiben, um tote Haare zu entfernen. Ihr Fell glänzt dann
wunderbar. |
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Übersetzung: 1)
Das Ursprungspaar wurde aus Bangkog geschickt, und man glaubt, dass
sie vom Königspalast kamen, nur dort - so sagt man - wird die Rasse
reinrassig gehalten. Jedenfalls wurden sie als große Gunst
betrachtet, und nach einiger Verspätung und unter großen
Schwierigkeiten beschafft. Und seit dieser Zeit konnten keine
weiteren Katzen von derselben Person beschafft werden. Wir waren in
China, als sie uns erreichten, und im folgenden Jahr, 1886, brachten
wir Vater, Mutter und ein Parr Jungtiere nach England.
2)
Ich gehe daher davon aus, dass die wahre Rasse, nach
übereinstimmenden Meinungen, diejenige mit fahler, fawnfarbener oder
aschefarbener Grundfarbe mit schwarzen Abzeichen (Points) ist.
Andere Farben sollten in der Klasse Andere Varietäten ausgestellt
werden.
Der Kopf sollte von den Ohren bis zu den Augen lang und nicht allzu
breit sein, danach sollte er ziemlich spitz zur Schnauze zulaufen,
der Oberkopf ist flach und fliehend, die Augen sind etwas schräg zur
Nase hin gesetzt, die Augen haben eine perlenfarbige, jedoch
glänzende blaue Farbe, die Ohren haben eine normale Größe und sind
schwarz, mit sehr wenig oder keiner Behaarung im Inneren der Ohren,
die Schnauze ist schwarz, und rund um die Augen sind sie schwarz.
Die Form sollte leicht, anmutig und delikat sein, der Körper lang,
der Schwanz eher kurz und dünn, die Beine sind irgendwie kurz,
schlank und die Füße oval, nicht so rund wie bei den üblichen
englischen Katzen.
Der Körper sollte eine helle, einheitliche und gleichmäßige Farbe
haben, nicht schattiert sein, und entweder fawnfarben, fahl oder
aschefarben sein. Die Beine, Füße und der Schwanz sind schwarz. Ein
leicht dunklerer Rücken ist erlaubt, wenn er eine helle Farbe
besitzt, die Farbe ist weich, nicht schattiert.
3)
Es scheint zwei verschiedene Varianten zu geben - den kompakt, kurz
gebauten Körper, mit kurzen Beinen und rundem Kopf; und den lang
gebauten Körper, mit langem Gesicht, grazil, sehnig und besonders
fremdländisch aussehend. 4)
Von den königlichen Katzen scheint es zwei Typen in
England zu geben: der eine Typ - eine eher kleinere Katze mit langem
Kopf, mit glänzendem, eng anliegendem Fell und dunkelblauen Augen,
und mit einer ausgeprägten Tendenz, im Alter nachzudunkeln - ist die
im allgemeinen importierte Katze oder besitzt importierte Eltern;
der andere Typ ist eine größere Katze mit runderem Kopf, einem
dickeren, längeren und weniger anliegendem Fell, und weniger
dunkelblauen Augen (diese Katzen dunkeln nicht so stark und nicht so
früh nach wie der andere Typ, und wurden im allgemeinen über mehrere
Generationen in England gezüchtet). |
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