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Gene XY: Geschlecht

 
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Begriffe der Katzen-Genetik
Genom der Katze
Dominanz der Gene
Zuchttechniken bei Katzen
Kreuzungstabelle 1
Kreuzungstabelle 2
Kreuzungstabelle 3
Gen A: Agouti
Gen B: Schwarz
Gen C: Vollfarbe
Gen D: Verdünnung
Gen Dm: Dilute modifier
Gen Fd: Folded ears
Gen I: Inhibitor
Gen L: Kurzhaar
Gen Mc: Mackerel
Gen O: Orange
Gen S: Weißscheckung
Gen W: Weiß
Gene XY: Geschlecht
Qualitätspunkte für Katzen

 

Gene XY: Geschlecht

 

Chromosomen X, Y

Männchen

Das Männchen hat ein Paar mit verschiedenen Chromosomen: XY.

Weibchen

Das Weibchen hat ein Paar mit gleichen Chromosomen: XX.

mögliche Kombinationen

  Männchen
  X Y
Weibchen X XX
Weibchen
XY
Männchen
X XX
Weibchen
XY
Männchen

 

Wie werden diese Kombinationen der Gene gebildet?

Bleiben wir bei der Tabelle oben.
Jedes Gen ist durch ein Paar repräsentiert. Das Genpaar des Männchens ist XY, das des Weibchens XX.
Jeder Elternteil gibt eine Hälfte seines Genpaares an seine Nachkommen weiter, sowohl das Weibchen wie auch das Männchen. Oft wird gesagt, das Männchen ist bei einer Verpaarung wichtiger, das stimmt nicht, was die Vererbung anlangt, sowohl das Weibchen wie auch das Männchen geben je die Hälfte eines Genpaares an ihre Nachkommen weiter. Aber, das Männchen kann eine wichtigere Rolle spielen, wenn man sich die Population ansieht, wo das Männchen als Deckkater verwendet wird, ein Kater kann mehr Weibchen decken, als ein Weibchen Jungtiere haben kann.
Nun trennen wir jedes Genpaar von jedem Elterntier in seine 2 Teile:

Das Männchen gibt entweder X oder Y an seine Nachkommen weiter.
X
Y
Das Weibchen gibt entweder X oder X an seine Nachkommen weiter.
X
X
Aus diesen Teilen von jedem Elterntier bilden wir alle möglichen Kombinationen.
Damit uns das Lesen leichter fällt, ordnen wir die Gene immer in alphabethischer Reihenfolge.
  • X (1. Hälfte des Männchens) plus X (1. Hälfte des Weibchens)
  • Y (2. Hälfte des Männchens) plus X (1. Hälfte des Weibchens)
  • X (1. Hälfte des Männchens) plus X (2. Hälfte des Weibchens)
  • Y (2. Hälfte des Männchens) plus X (2. Hälfte des Weibchens).
XX

 

XY

 

XX

 

XY

 

 

 

Haben wir mehr als ein Genpaar, fangen wir mit dem letzten Genpaar zu variieren an und bilden alle möglichen Kombinationen. Dann variieren wir das 2.letzte Genpaar und bilden wieder alle Kombinationen, und so weiter.

Sehen wir uns das an einem Beispiel an: eine Katze habe Bb Dd.

  • Trennen wir nun jedes Paar in seine 2 Teile:
    1. Paar in B und b, 2. Paar in D und d.
  • Wir halten nun den 1. Teil des 1. Paares fix und variieren die Teile des 2. Paares:
    Die Katze kann BD oder Bd weitergeben.
  • Nun halten wir den 2. Teil des 1. Paares fix und variieren die Teile des 2. Paares:
    Die Katze kann bD oder bd weitergeben.
  • Folglich kann die Katze folgende Kombinationen weitergeben: BD, Bd, bD, bd.

Für diejenigen, die interessiert sind, die Anzahl der möglichen Kombination zu errechnen:
Wenn n die Anzahl der Genpaare ist, dann gibt es 2n mögliche Kombinationen.

 
 
[A] [B] [C] [cb & cs] [D] [Dm] [Fd] [I] [L] [Mc] [O] [S] [W] [XY]

 
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